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Esa wirbt mit Astro-Barbie um nächste Astronautinnengeneration

  • „Women in Space“ ist das diesjährige Thema der World Space Week 2021.
  • Passend dazu haben die Esa und der Spielzeughersteller Mattel gemeinsam eine Astro-Barbie entwickelt.
  • Mädchen soll so der Beruf der Astronautin in frühen Jahren nahegebracht werden – und die nächste Astronautinnengeneration gesichert werden.
Heidi Becker
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1:30 min
„Uns Astronauten liegt sehr viel daran, die nächste Generation zu ermutigen, eine Karriere in der Weltraumforschung oder allgemein in Wissenschaft und Technik zu einzuschlagen. Die diesjährige World Space Week ist speziell darauf ausgerichtet, mehr Mädchen dafür zu interessieren“,sagt Astronautin Samantha Cristoforetti.  © Reuters
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Über 570 Menschen waren schon im All. Nur jeder Zehnte davon war eine Frau. Aus Deutschland schaffte es bislang nicht eine einzige Frau ins All. Diesem Missverhältnis soll nun entgegengewirkt werden: Die Europäische Weltraumagentur Esa und der US-amerikanische Spielzeugkonzern Mattel haben eine Barbie kreiert, die junge Mädchen für den Beruf der Astronautin begeistern soll.

Barbie in ganz Europa erhältlich

Passend zur World Space Week 2021 mit dem Motto „Women in Space“ (Frauen im All) hat die Esa gemeinsam mit Mattel die Samantha-Cristoforetti-Barbie herausgebracht. Samantha Cristoforetti ist eine italienische Astronautin, die im Jahr 2014 zur ISS flog.

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Europäische Weltraumagentur wirbt mit Barbie für mehr Astronautinnen
1:30 min
Ein Dutzend Deutsche waren bereits im All. Aber bis jetzt waren es ausschließlich Männer. Das möchte die Europäische Weltraumagentur nun ändern.  © Reuters

Das Projekt von Esa und Mattel besteht schon seit dem Jahr 2019. Laut der Europäischen Weltraumagentur hatten Forschungsergebnisse gezeigt, dass junge Mädchen „aufgrund kultureller Stereotypen und medialer Darstellungen im Laufe ihres Heranwachsens zu der Überzeugung gelangen, dass sie für bestimmte Tätigkeiten nicht geeignet sind“. Schon 2019 warb Mattel mit der Samantha-Cristoforetti-Barbie (damals noch als Einzelstück) für ihr „Dream Gap Project“, mit dem Mädchen dabei geholfen werden soll, mehr an sich und ihre Fähigkeiten zu glauben. Nun ist die Barbie in ganz Europa erhältlich.

Stipendium aus Verkaufserlösen

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Die Puppe soll das Thema „Women in Space“ nun unterstützen und jungen Mädchen den Beruf der Weltraumreisenden nahebringen. Dazu wird aus dem Verkaufserlös der Samantha-Cristoforetti-Barbie von der Organisation Women in Aerospace Europe ein Stipendium geschaffen.

Fun Fact: Tatsächlich hat sich die Samantha-Cristoforetti-Barbie schon auf einem sogenannten Parabelflug befunden und erste Erfahrungen mit der Schwerelosigkeit gesammelt. Die Esa hat das Spektakel in einem Video festgehalten. Bei dem Manöver fliegt ein Flugzeug eine zur Erdoberfläche geöffnete Wurfparabel, bei dem in der Kabine Schwerelosigkeit herrscht.

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