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Schweißflecken vermeiden: Tipps und Tricks

  • Schnell kommen wir in schweißtreibende Situationen - und gerade im Sommer schwitzen wir noch mehr.
  • Körperliche Anstrengung oder auch Aufregung können dann zur Bildung von Schweißflecken führen.
  • Hier einige Tipps, wie die hässlichen Flecken vermieden werden können.
Heidi Becker
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Im Sommer ist es warm und da schwitzen wir nun mal. Aber oft ist es nicht nur die Hitze von außen, die unseren Schweiß zum Laufen bringt. Bei Nervosität oder Aufregung, bei scharfem Essen und natürlich auch beim Sport schwitzen wir – Schweißflecken können entstehen. Beim Sport mag das nicht stören, vor dem Vorstellungsgespräch oder einem Date gibt es aber sicherlich Schöneres - und nur ein Deo hilft oft nicht.

Warum haben wir Schweißflecken unter den Armen?

Die Schweißproduktion wird angekurbelt, wenn unserem Körper signalisiert wird, dass er gekühlt werden muss: also sowohl bei Nervosität, als auch beim Sport. Gerade in den Achselhöhlen liegen besonders viele Schweißdrüsen, weswegen wir dort recht schnell schwitzen. Doch wie kann man Schweißflecken vermeiden?

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Schweißflecken: Die richtige Kleidung wählen

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Die Grundlage, um Schweißflecken zu vermeiden, wird schon morgens bei der Wahl der Kleidung gelegt. Wer kennt es nicht: In manchen T-Shirts haben wir das Gefühl, viel mehr zu schwitzen, als in anderen. Das liegt auch daran, aus welchem Stoff unsere Kleidung besteht - etwa aus Synthetik oder Baumwolle. Baumwolle ist atmungsaktiv zur Haut - Kunstfaser verstärkt das Schwitzen sogar oft noch. Also sollten wir vor einem schweißtreibendem Tag morgens lieber zu einem Shirt aus Baumwolle – mit einer weiten Passform – greifen. Ebenfalls kann ein atmungsaktives und wasserdichtes Funktions-Unterhemd helfen, ohne Schweißflecken durch den Tag zu kommen.

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Schweißbildung vorbeugen: Wasser trinken

Ein einfacher Trick, um weniger zu schwitzen: einfach mehr trinken. Wenn wir genug trinken – mindestens zwei Liter Wasser am Tag – ist unser Wasserhaushalt ausgeglichener und die Schweißproduktion geringer. Übrigens kann der Verzehr von Kaffee die Schweißproduktion wieder fördern, daher sollte darauf ebenso verzichtet werden, wie auf scharfes Essen. Durch scharfes und kalorienreiches Essen wird die Durchblutung im Körper angekurbelt und dadurch auch die Produktion von Schweiß.

Übrigens: Alkohol entzieht dem Körper Wasser, wodurch die Schweißproduktion ebenfalls angekurbelt wird, informiert die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA). Zu jedem Glas Wein also bitte immer ein Glas Wasser trinken und das Antitranspirant nicht vergessen.

Slipeinlagen unter die Arme kleben gegen Schweißränder

Wer zu Schweißflecken unter den Achseln neigt und trotz weiter Kleidung und genug Flüssigkeit schon morgens weiß, dass er am Ende des Tages feuchte Ränder unter den Armen haben wird, sollte sich Slipeinlagen besorgen. Hört sich erst einmal komisch an – aber wer sich die Slipeinlagen unter die Arme in die Kleidung klebt, wird ein Wunder erleben, da der Hygieneartikel den Schweiß einfach aufsaugt. Kleiner Tipp: Mittlerweile gibt es auch spezielle Achselpads, die die gleiche Funktion erfüllen, aber wesentlich teurer sind.

Übertriebene Schweißproduktion: Krankheiten ausschließen

Es kann übrigens auch helfen, den Schweiß direkt abzutupfen, wenn er anfängt zu fließen. Wer also im Büro am Schreibtisch merkt, wie die Schweißperlen sich ihren Weg bahnen wollen: Schnell zum WC und die betroffene Stelle abtupfen. Wer an sich eine übertriebene Schweißproduktion und Schweißgeruch bemerkt, kann übrigens auch ein medizinisches Problem haben. Bei einer Hyperhidrose wird viel mehr Schweiß produziert, als der Körper benötigt. Diese Krankheit kann nur ein Arzt diagnostizieren und im Ernstfall auch behandeln.

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