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NINA, Warnwetter, Katwarn – die besten Warn-Apps in der Übersicht

  • Immer wieder halten Sturmtiefs Deutschland mit Orkanböen und Starkregen in Atem.
  • Warn-Apps informieren bei gefährlichen Wetterlagen wie Orkanen, Lawinen oder Überschwemmungen.
  • Die drei – laut Experten – besten Unwetter-Apps in der Übersicht.
Michèle Förster
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Bei einem heftigen Sturmtief sind Sturmböen mit einer Geschwindigkeit von bis zu 140 km/h und Starkregen keine Seltenheit. Um sich, sein Haus und sein Auto zu schützen, sollte man einige Vorkehrungen treffen und vor allem: informiert sein.

Informieren - das will auch das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe. Aus diesem Grund wurde der bundesweite Warntag ins Leben gerufen. Es ist der erste seit 30 Jahren und soll künftig jedes Jahr am zweiten Donnerstag im September stattfinden. Hier soll nicht nur über Warn-Apps ein Probealarm stattfinden, sondern über sämtliche zur Verfügung stehenden Kanäle: zum Beispiel Sirenen, Lautsprecherwagen, Radiodurchsagen, Social Media oder digitale Werbeanzeigen.

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Videografik: So entsteht das Wetter
1:40 min
Kalte und warme Luftmassen zirkulieren in der Atmosphäre. Wenn sie zusammentreffen, entstehen verschiedene Wetter-Phänomene.  © AFP

Daten von Wetter-Apps basieren auf regionalen Systemen

Wenn das Wetter eine drohende Gefahr darstellt, sind verlässliche Unwetter-Warn-Apps unverzichtbar. Die auf den meisten Smartphones vorinstallierten Wetter-Apps sind bei uns jedoch ungenau, weil die Daten nach dem amerikanischen Wettermodell GFS, dem Global Forecast System, ausgewertet werden. Obwohl das System in Nordamerika als zuverlässig gilt, sind die Vorhersagen für Deutschland aufgrund der geografischen Beschaffenheit weniger genau.

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Bessere Ergebnisse erzielen regionale Systeme wie das europäische Wettermodell ECMWF oder das deutsche ICON-System. Bezieht eine App ihre Wetterdaten aus mehreren Modellen, ist die Wahrscheinlichkeit für eine zuverlässige Vorhersage wahrscheinlicher.

Die drei besten Unwetter-Warn-Apps für iOS und Android

Besonders bei schweren Gewittern, Hochwasser oder Lawinen, die eine Gefahr für die Menschen in den betroffenen Gebieten darstellen, können Warn-Apps zu Lebensrettern werden. Generell empfehlenswert sind dabei laut dem Wetterexperten des DWD Apps, die unter anderem mit den Warnungen des Deutschen Wetterdienstes arbeiten. Das Onlinemagazin „Netzwelt“ hat ein Ranking der besten Unwetter-Apps erstellt.

Unwetter-App: Warnwetter

Auf Platz eins für Unwetter-Warnungen landet „Warnwetter“. Die Applikation des Deutschen Wetterdienstes (DWD) versorgt nicht nur die Bevölkerung, sondern auch Einsatzkräfte des Katastrophenschutzes mit aktuellen Warnhinweisen zur Wettersituation. Auf der nach Gefahrenlage eingefärbten Deutschlandkarte kann die Unwettersituation schnell erfasst werden. In der kostenpflichtigen Premiumversion bietet die App für Android und iOS zusätzlich ortsbezogene Voraussagen und einen Niederschlagsradar.

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Warn-App: NINA

Zudem empfiehlt das Magazin „NINA“, die Notfall-Informations-App des Bundes. Als technische Basis dient der Applikation das modulare Warnsystem des Bundes (Mowas), welches vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe betrieben wird. In der Corona-Pandemie wurde die App bundesweit zusätzlich mit Covid-19-Information erweitert. Sie warnt also bei zahlreichen Gefahrenlagen.

Unwetter-App: Katwarn

Auf Platz drei landet das Katastrophenwarnsystem des Fraunhofer-Instituts, „Katwarn“. Die App leitet offizielle Warnungen deutschlandweit oder gefiltert nach betroffenen Regionen weiter. Außerdem werden über die Anwendung Handlungsempfehlungen bereitgestellt.


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