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  • „Vogel des Jahres“ 2021: Abstimmung noch bis 19.30 Uhr möglich

Wahl des „Vogel des Jahres“ 2021 steht bevor: Auf diese Kandidaten fliegen die Deutschen

  • Haben Sie schon mal darüber nachgedacht, welcher ihr Lieblingsvogel ist? Nicht? Dann wird es höchste Zeit.
  • Bis Freitag haben die Deutschen noch die Chance, den „Vogel des Jahres“ zu wählen.
  • Im Netz lassen die Kandidaten ihren Charme spielen – und werben mit Parolen wie „Schnabel auf für bunte Felder“ um Wählerstimmen.
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Hilpoltstein/Berlin. Nächster Showdown im Superwahljahr 2021: Zum ersten Mal in 50 Jahren durfte die Bevölkerung in diesem Jahr den „Vogel des Jahres“ wählen. Normalerweise ernennen ihn der Naturschutzbund Deutschland (Nabu) und der bayerische Landesbund für Vogelschutz (LBV). Am Freitagabend (gegen 19.35 Uhr) wollen sie in einem Live-Stream im Internet verkünden, welcher der zehn Kandidaten im Finale die meisten Stimmen bekommen hat.

Zur Wahl standen Rotkehlchen, Rauchschwalbe, Kiebitz, Feldlerche, Stadttaube, Haussperling, Blaumeise, Eisvogel, Goldregenpfeifer und Amsel. Und in diesem Rennen warben die Kandidaten mit Sprüchen wie „Schnabel auf für bunte Felder“, „I want Moor“ oder „Toleranz für Tauben“ um Wählerstimmen. Hierfür nutzten sie zum Beispiel die sozialen Medien – sowohl auf Twitter als auch auf Instagram verbreiteten sich die Hashtags „Vogelwahl“ und „VogeldesJahres“.

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Die Vogelarten hatten sich im vergangenen Jahr in der Vorrunde unter den 307 in Deutschland verbreiteten Vögel durchgesetzt.

„Vogel des Jahres 2021“: Jetzt noch abstimmen

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Auf welchen der zehn Finalisten die Wahl fällt, bleibt bis zur letzten Minute spannend. Bis 19.30 Uhr am Freitag können Vogelfans noch ihre Stimme auf der Homepage abgeben. Bis Donnerstagnachmittag hatten das nach Nabu-Angaben bereits mehr als 312.000 Menschen getan.

Turteltaube war „Vogel des Jahres“ 2020

Der erste „Vogel des Jahres“ war 1971 der Wanderfalke. Im vergangenen Jahr trug die Turteltaube den Titel. Die „Vögel des Jahres“ sind immer Botschafter für ein größeres Naturschutzthema. Bei der Turteltaube ging es zum Beispiel um den Verlust von Lebensraum durch die industrielle Landwirtschaft, beim Grünspecht (2014) um die Bedeutung von Streuobstwiesen.

Bis auf Amsel, Blaumeise und Stadttaube waren alle Final-Kandidaten schon einmal „Vogel des Jahres“. Eine Art kann den Titel aber auch mehrmals tragen: So waren Feldlerche, Weißstorch und Eisvogel schon zweimal dran.

RND/jo/dpa

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