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Gibt es ein unsterbliches Tier?

Unsterblich sind Quallen zwar nicht. Aber sie leben schon seit Jahrmillionen auf der Erde.

Unsterblich sind Quallen zwar nicht. Aber sie leben schon seit Jahrmillionen auf der Erde.

Auf der Suche nach ewiger Jugend schauen Menschen neidvoll auf die Überlebens­künstler im Tierreich. Forscher und Forscherinnen versuchen, deren Geheimnisse zu entschlüsseln und für die Medizin zu nutzen. Beim Axolotl, einem Schwanzlurch aus Mexiko, wachsen abgetrennte Gliedmaßen und Teile von Gehirn und Herz nach – innerhalb weniger Wochen, vollständig und funktionstüchtig. Der Grund: Axolotl werden nie erwachsen, sondern verharren ihr Leben lang im Larven­stadium. Bis zu 25 Jahre können sie alt werden. In der Natur sind sie fast ausgestorben, leben aber in unzähligen Forschungs­einrichtungen.

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Vielfach erforscht werden auch Nacktmulle. Sie können keinen Krebs bekommen, spüren keinen Schmerz und werden bis zu 30 Jahre alt. Für Nager ist das eine Ewigkeit. Die winzigen Bärtierchen überstehen extreme Temperaturen, Radioaktivität, absolute Trockenheit und sogar Ausflüge in den Weltraum. Ihr Trick nennt sich Kryptobiose. Sie rollen sich zusammen, stellen den Stoffwechsel ein und warten auf bessere Zeiten. Ohne diesen Schlaf sind Bärtierchen allerdings ziemlich „sterblich“. Ihre Lebensdauer beträgt zwei Jahre.

Echte Überlebenskünstler sind auch Quallen. Sie besitzen weder Herz noch Hirn, ihr Körper ist ein Gebilde aus zwei hauchdünnen Zellschichten. Trotz dieses Minimalismus leben sie schon seit 400 Millionen Jahren in unseren Meeren.

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