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UN: Corona-Pandemie trifft 94 Prozent aller Schüler weltweit

  • 94 Prozent aller Schüler weltweit sind von den Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie betroffen.
  • Soziale Unterschiede in der Bildung könnten den Vereinten Nationen zufolge durch die Pandemie noch verstärkt werden.
  • Regierungen sollten deshalb eigenständig ihre Bildungssysteme gerecht gestalten.
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New York. Die Corona-Krise hat aus Sicht der Vereinten Nationen zu den größten Verwerfungen von Bildungssystemen in der Geschichte geführt. Mehr als 1,6 Milliarden Menschen in mehr als 190 Ländern auf allen Kontinenten seien durch die Pandemie beim Lernen beeinflusst worden, teilten die Vereinten Nationen bei der Vorstellung eines Berichts am Dienstag (Ortszeit) in New York mit.

Fast 24 Millionen Kinder könnten Schule wegen Krise verlassen

Geschlossene Schulen und Lerneinrichtungen haben 94 Prozent aller weltweiten Lernenden betroffen, in Ländern mit niedrigen Einkommen sogar 99 Prozent. Bis zu 23,8 Millionen Kinder und Jugendliche könnten wegen der wirtschaftlichen Auswirkungen der Krise die Schule verlassen, oder ihnen droht, im kommenden Jahr keinen Zugang zu Bildung zu haben.

Soziale Unterschiede in der Bildung würden durch die Pandemie verstärkt, hieß es weiter – beispielsweise zwischen den Geschlechtern. Regierungen sollten deshalb zusätzliche Anstrengungen unternehmen, um ihre Bildungssysteme flexibler, inklusiver und gerechter zu gestalten.

RND/dpa

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