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  • Tagung des Weltklimarats IPCC: Neuer Klimabericht ermöglicht „bessere Zuordnung von Extremwetter zum Klimawandel“

Klimabericht ermöglicht „bessere Zuordnung von Extremwetter zum Klimawandel“

  • Am 9. August erscheint der erste Teil des 6. Klima-Sachstandberichtes des Weltklimarats (IPCC).
  • Noch ist dieser streng geheim, wird aber bereits von Wissenschaftlern diskutiert.
  • Dabei auch im Fokus: Die Extremwetterereignisse in Deutschland.
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Genf. Die jüngsten Überschwemmungen in Deutschland und andere Extremwetterereignisse haben die Auftaktsitzung des Weltklimarats (IPCC) dominiert. Alle Redner erwähnten am Montag die Tragödien, verbunden mit dem Aufruf: Die Welt muss aufgerüttelt durch die Ereignisse dringend handeln, um den Klimawandel abzumildern. Am 9. August erscheint der erste Teil des 6. Klima-Sachstandberichtes. Zu erwarten sei etwa „eine bessere Zuordnung von Extremwetter zum Klimawandel“, sagte der Vorsitzende des Weltklimarates, Hoesung Lee.

Der Inhalt des Berichts ist noch streng geheim. Regierungsvertreter gehen bis Ende kommender Woche die in den vergangenen drei Jahren erarbeiteten Vorlagen der Wissenschaft durch. Sie müssen die Veröffentlichung freigeben. Die Sitzung findet hinter verschlossenen Türen statt. „Die Welt wartet darauf, was der Weltklimarat zu sagen hat“, meinte Lee. Eine große Rolle sollen auch regionale Vorhersagen zum Klimawandel spielen.

Mehr als 230 Experten an Bericht beteiligt

Der neue Bericht sei eine wichtige Vorlage für die Weltklimakonferenz im November in Glasgow, sagte Petteri Taalas, Generalsekretär der Weltwetterorganisation (WMO). Es seien noch ehrgeizigere Klimaschutzziele nötig als bisher von Regierungen geplant. „Wir können nicht Jahrzehnte warten“, sagte Taalas. Positiv sei, dass sich immer mehr Länder und Industrien zum Klimaschutz verpflichten und der Privatsektor klimafreundliche Investitionen fördert.

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Weitere Teile des 6. Sachstandsberichts kommen 2022 heraus. Der 5. Bericht erschien 2013/2014. Der Weltklimarat forscht nicht selbst. Er beauftragt Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die Studien zu allen Aspekten des Klimawandels sichten und bewerten. An dem neuen Bericht sind mehr als 230 Experten beteiligt.

RND/dpa

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