Stirn-Knochen aus dem 3D-Drucker

16 Jahre hatte eine junge Frau unter schweren Gesichtsdeformationen infolge eines Tumors gelitten. Mit einer spektakulären OP hat ihr nun ein Ärzte-Team in China geholfen. Eine zentrale Rolle spielt dabei ein 3D-Drucker.

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Peking. Chinesische Ärzte haben einen Teil der Stirn einer Patientin mit einer Nachbildung aus einem 3D-Drucker ersetzt. Die Operation sei erfolgreich in der Stadt Chongqing im Südwestens des Landes durchgeführt und die Frau mittlerweile entlassen worden, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua.

Die Patientin sei Anfang 20 und habe seit 16 Jahren immer wieder gutartige Tumore hinter der Stirn gehabt, die das Gesicht deformierten und auf den Sehnerv drückten. Ärzte beschlossen deshalb, den Stirnbereich großflächig zu entfernen.

Die Nachbildung des Stirnknochens sei dann mit Titanschrauben befestigt worden. Die Patientin freute sich nun darauf, endlich keinen Pony mehr tragen zu müssen, um ihre Stirn zu verdecken. Kleinere Gesichtspartien werden auch in anderen Ländern bereits hin und wieder per 3D-Drucker nachgebildet.

Von dpa/RND

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