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Sternschnuppen im Dezember 2019: Wann die Geminiden am besten zu sehen sind

  • Wer sich bereits vor Weihnachten etwas wünschen möchte, hat am kommenden Wochenende die Gelegenheit:
  • Bis zu 120 Sternschnuppen pro Stunde sollen am Himmel zu sehen sein.
  • Die Geminiden scheinen am Himmel dem Sternbild Zwillinge zu entspringen.
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Darmstadt. Ein wahrer Sternschnuppen-Regen erwartet Himmelsgucker am kommenden Wochenende. Die sogenannten Geminiden werden in der Nacht auf Samstag und in der Nacht auf Sonntag in Scharen am Himmel zu sehen sein – vorausgesetzt das Wetter macht keinen Strich durch die Rechnung. Bis zu 120 Sternschnuppen pro Stunde prognostiziert die Vereinigung der Sternfreunde.

Alle drei Minuten eine Sternschnuppe

Einziger Wermutstropfen: Zur besten Beobachtungszeit steht auch der Mond am Himmel und beeinträchtigt die Sichtbarkeit, wie Sven Melchert, Vorsitzender des Vereins von Hobbyastronomen, erklärt. Alle drei Minuten sollte dennoch eine Sternschnuppe zu sehen sein. Ein Vorteil: Beobachter müssen nicht wie bei anderen Sternschnuppen-Ereignissen bis in die Nacht hinein warten. Die Geminiden zeigen sich bereits mit Beginn der Dunkelheit. Ein freier Blick nach Osten sei von Vorteil.

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Auslöser für Geminiden: Erde kreuzt kosmische Staubwolke

Die Geminiden scheinen am Himmel dem Sternbild Zwillinge zu entspringen. Dies sei am kommenden Wochenende leicht zu finden, sagt Melchert. Es ist genau dort, wo an diesem Tag auch der Mond steht. Der wahre Grund für das Spektakel ist aber, dass die Erde eine kosmische Staubwolke durchquert. Die Wolke stamme vermutlich von einem Kleinplaneten. Dieser sei möglicherweise zerbrochen und habe Trümmerteile auf seiner Bahn hinterlassen, die nun beim Eintauchen in die Erdatmosphäre als Sternschnuppen verglühen.

RND/dpa