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So will Jeff Bezos 2024 die erste Frau auf den Mond schicken

  • Um im Jahr 2024 wieder Astronauten – und erstmals eine Frau – auf den Mond zu befördern, arbeitet die Nasa mit Privatunternehmen zusammen.
  • Auch Jeff Bezos ist mit seinem Unternehmen Blue Origin in der engeren Auswahl, ein Mondlandesystem zu bauen.
  • Auf Instagram präsentierte Bezos nun seinen Fortschritt.
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Hannover. Der Milliardär und Amazon-Gründer Jeff Bezos will 2024 die erste Frau in der Geschichte der Raumfahrt auf den Mond fliegen. Das kündigte Bezos auf seinem Instagram-Profil an. „Dies ist der Antrieb, der die erste Frau auf die Oberfläche des Mondes bringen wird“, so Bezos zu einem Video des Motortests im Marshall Space Flight Center der Nasa in Huntsville. Bezos‘ privates Raumfahrtunternehmen Blue Origin hofft auf eine Zusammenarbeit mit der Nasa – konkurriert allerdings mit Elon Musks Unternehmen.

Bezos konkurriert mit Elon Musk

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Die US-Behörde Nasa hat sich im Zuge ihres Artemis-Programms das Ziel gesetzt, 2024 die nächsten Astronauten auf den Mond zu fliegen – dabei auch erstmals eine Frau. Es wäre das erste Mal seit der letzten Apollo-Mondlandung im Jahr 1972, dass Menschen die Mondoberfläche betreten. Ebenfalls erstmalig ist, dass die Nasa dabei mit privaten Unternehmen zusammenarbeitet. Im April 2020 vergab die Nasa Entwicklungsverträge an Blue Origin und die Unternehmen Dynetics und SpaceX des Tesla-Gründers Elon Musk.

Wer schlussendlich den Auftrag zum Bau des nächsten menschlichen Mondlandesystems der Nasa erhält, entscheidet sich noch. Eine Sprecherin der Behörde sagte gegenüber der Nachrichtenagentur Reuter, dass zwei der drei Unternehmen im nächsten Jahr ausgewählt werden, um ihre Prototypen für Missionen mit Besatzung zum Mond ab 2024 weiterzubauen.

SpaceX hat erstmals Astronauten befördert

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Musk hat mit seinem Unternehmen SpaceX bereits die ersten Astronauten zur ISS geflogen. Im November war die „Crew 1″ die erste Besatzung, die regulär mit der „Crew Dragon“ zur ISS geflogen ist, nachdem der bemannte Test im Frühjahr erfolgreich war. Es war nach fast neunjähriger Pause das erste Mal, dass Astronauten wieder von amerikanischem Boden aus in den Orbit starteten – und das erste Mal, dass sie von einem privaten Raumfahrtunternehmen befördert wurden. SpaceX hatte zuvor nur Fracht zur ISS transportiert.

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