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So entdecken Eltern versteckten Zucker in Lebensmitteln für Kinder

Insbesondere Lebensmittel für Kinder sind oft mit Aufschriften wie „ohne Zuckerzusatz“ oder „zuckerfrei“ gekennzeichnet – denn vielen Eltern ist es wichtig, den Nachwuchs gesund zu ernähren. Doch Verbraucherschützer warnen: Oftmals sind die Produkte alles andere als gesund.

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Potsdam. Mit bunten Verpackungen und wohlklingenden Werbeversprechen buhlen Kinderlebensmittel im Supermarkt um die Gunst von Eltern und Nachwuchs. Viele der vermeintlich gesunden Produkte enthalten aber große Mengen an verstecktem Zucker, wie die Verbraucherzentrale Brandenburg erklärt. Daher gehören sie mehrheitlich in die Kategorie der Süßigkeiten und nicht in eine Brotbox, so die Experten.

„Ohne Zuckerzusatz“ bedeutet nicht „Ohne Süßstoffe“

So können hinter Aussagen wie „ohne Zuckerzusatz“ oder „zuckerfrei“ durchaus Zucker oder Süßstoffe stecken. Trägt ein Produkt die Aufschrift „Ohne Zuckerzusatz“, darf es keine Ein- und Zweifachzucker wie Trauben- oder Haushaltszucker enthalten. Auch andere Lebensmittel mit süßender Wirkung, zum Beispiel Fruchtsirup, sind nicht erlaubt. Aber: Zuckeraustauschstoffe und Süßstoffe dürfen enthalten sein. Auch in „zuckerfreien“ Lebensmitteln dürfen noch maximal 0,5 Gramm Zucker pro 100 Gramm oder Milliliter stecken.

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Ein Blick auf die Nährwerttabelle lohnt sich für Eltern

Daher raten die Experten, sich nicht von der Werbung verführen zu lassen. Stattdessen sollten Eltern lieber einen genauen Blick auf die Nährwerttabelle werfen: Dort ist auch der Zuckergehalt aufgeführt. Weitere Tipps und Informationen finden Eltern auf der Webseite Frühstücksfreunde der Verbraucherzentrale.

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Von RND/dpa

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