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Schutzmaßnahmen in Costa Rica: Aktivisten retten Baby-Schildkröten

  • Die kleine Bastardschildkröte gilt als stark bedroht.
  • In Costa Rica setzen sich Tierschützer mit einer besonderen Aktion für das Wohl der Tiere ein.
  • Sie bewachen die besonders gefährdeten Eier am Strand.
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Hannover. Mit durchschnittlich 70 Zentimetern Länge und etwa 50 Kilogramm Gewicht ist die Bastardschildkröte die kleinste Meeresschildkröten-Art. Wie fast alle ihrer Artgenossen legt auch sie ihre Eier am Strand ab. Doch dabei lauern eine Menge Gefahren: Die Eier sind eine begehrte Beute bei Vögeln. Auch Menschen plündern die Nester, denn die Eier werden in vielen Restaurants in Costa Rica als Snack angeboten und gelten als angebliches Aphrodisiakum.

Doch auch nach dem Schlüpfen ist die Gefahr noch nicht gebannt: Kaum sind die etwa 30 Gramm und nur zehn Zentimeter großen Jungtiere aus der Schale gebrochen, erwartet sie auf dem Weg zurück ins Meer ein Spießrutenlauf. Neben Feinden aus der Luft wie Störchen und Geiern warten auch streunende Katzen, Krabben und andere Fressfeinde auf die Schildkröten-Babys.

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In Costa Rica bewachen Aktivisten im Rahmen einer Schutzmaßnahme daher den Strand vor Räubern. Außerdem begleiten sie die geschlüpften Mini-Schildkröten kontrolliert ins Wasser. Dank der Hilfsaktion erholt sich der Tierbestand langsam.

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Große Freiheit für kleine Meeresschildkröten
0:51 min
In Costa Rica helfen Tierschützer dabei, den Bestand der gefährdeten Bastardschildkröten zu schützen, indem sie die abgelegten Eier beobachten.  © AFP

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RND/mkr