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Nachfolge der ISS

„Ross“: Russland stellt Modell für eigene Raumstation vor

Russland will nach 2024 aus der Internationalen Raumstation ISS aussteigen.

Russland will nach 2024 aus der Internationalen Raumstation ISS aussteigen.

Pläne zum Ausstieg aus der Internationalen Raumstation (ISS) seitens Russlands gibt es schon eine ganze Weile. Nun hat die russische Raumfahrtbehörde Roskosmos erstmals ein Modell für eine eigene Raumstation vorgestellt, wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet.

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Raumstation soll nicht dauerhaft besetzt sein

Am Montag präsentierte Roskosmos demnach auf der derzeit stattfindenden Rüstungsmesse „Army 2022″ ein Modell der geplanten Raumstation. Russische Staatsmedien gaben ihr den Namen „Ross“.

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Nach Fertigstellung können Roskosmos zufolge bis zu vier Kosmonauten sowie wissenschaftliche Ausrüstung auf der Raumstation Platz finden. Zweimal jährlich könnte die Raumstation so für einen längeren Zeitpunkt besetzt werden. Eine dauerhafte Besetzung sei allerdings nicht geplant.

Der Start der neuen Raumstation soll laut Reuters in zwei Phasen erfolgen: In der ersten Phase soll die Raumstation mit vier Modulen in Betrieb gehen. Zu einem späteren Zeitpunkt sollen dann zwei weitere Module und eine Serviceplattform hinzukommen.

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Start der ersten Phase bereits in wenigen Jahren möglich

Zum Start der neuen Raumstation hat Roskosmos bisher noch keine Angaben gemacht. Russische Staatsmedien haben allerdings den Beginn der ersten Phase im Jahr 2025 oder 2026 nahegelegt. Der Start der zweiten Phase könne dann fünf bis zehn Jahre später erfolgen.

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Russland will erst aus der ISS aussteigen, wenn die neue Raumstation im All ist, das sagte der Direktor von Roskosmos, Juri Borissow, Ende Juli. In einer im Fernsehen übertragenen Rede sagte Borissow, Russland werde den Prozess zum Ausstieg aus dem internationalen Projekt nach 2024 einleiten. Der genaue Zeitpunkt hänge vom Zustand der ISS ab. Der russische Rückzug könne bis zu zwei Jahre dauern, fügte er hinzu.

RND/AP/tmo

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