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  • Perseiden im August: Heute, 12.08.2020, Höhepunkt der Sternschnuppen in Deutschland - so sehen Sie sie am besten

Perseiden 2020: Wann sind die Sternschnuppen zu sehen?

  • Im Juli und August erhellen die Perseiden den Sommernachtshimmel.
  • Vielerorts sind durch den Meteorstrom regelrechte Sternschnuppenschauer am Nachthimmel zu bestaunen.
  • Wann ist der Höhepunkt und wie gut lassen sich die Sternschnuppen in Deutschland beobachten?
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Jährlich sorgt der Meteorstrom der Perseiden für ein Spektakel am Nachthimmel im Sommer. Die ersten Sternschnuppen sind bereits ab Mitte Juli zu beobachten, ihren Höhepunkt erreichen sie rund einen Monat später: Mitte August sind bei guten Sichtverhältnissen wahre Sternschnuppenschauer mit bis zu 100 Sternschnuppen pro Stunde zu sehen.

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Perseiden: Zahlreiche Sternschnuppen über Deutschland
0:53 min
Am 12. August 2020 stehen die Chancen, Sternschnuppen zu sehen, besonders gut.  © RND/Amandine Cormier

Sternschnuppen: Was sind die Perseiden?

Bei den Perseiden handelt es sich um einen Meteorsturm, der in jedem Sommer auftritt. Die Meteore bestehen aus den Auflösungsprodukten des Kometen 109P/Swift-Tuttle, die beim Eintritt in die Erdatmosphäre verglühen und als Sternschnuppen am Himmel zu sehen sind. Besonders helle Exemplare werden auch als Boliden oder Feuerkugeln bezeichnet.

Frühe Überlieferungen stammen aus Ostasien, wo das Himmelsspektakel schon um das Jahr 36 vor Christus bekannt war. In Europa wurden die Perseiden dagegen vergleichsweise spät, im Jahr 1762, erstmals schriftlich erwähnt. Der Name Perseiden leitet sich vom Sternbild Perseus ab, das sich nahe der Kassiopeia befindet. Dort liegt der Radiant des Meteorschauers, also der Punkt, von dem die Sternschnuppen zu kommen scheinen. Da das jährliche Ereignis stets kurz nach dem Todestag des Märtyrers Laurentius stattfindet, werden die Sternschnuppen auch “Tränen des Laurentius” genannt.

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Perseiden 2020: Wann kann man die Sternschnuppen am besten sehen?

In Deutschland kann sich ein Blick gen Nachthimmel in diesem Jahr ab dem 17. Juli lohnen. Am 12. August 2020 stehen die Chancen, Sternschnuppen zu sehen, besonders gut – bis zu 100 Sternschnuppen können dann pro Stunde über den Himmel rasen.

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Einziger Wermutstropfen: Zum Perseiden-Maximum zwischen 10 und 23 Uhr Mitteleuropäischer Sommerzeit (MESZ) ist es in Deutschland Tag und damit potentiell zu hell, für spektakuläre Sternschnuppensichtungen. Allerdings werden einzelne Sternschnuppen auch in den Abendstunden noch zu beobachten sein.

Wo kann man die Perseiden 2020 am besten sehen?

Die Perseiden sind auf der gesamten Nordhalbkugel der Erde sichtbar und können dementsprechend auch in deutschsprachigen Ländern sowie dem Rest Europas betrachtet werden. Schwer zu sehen sind sie hingegen auf der Südhalbkugel.

Die Perseiden eignen sich hervorragend als Anlass für einen Nachtausflug. Denn in urbanen Gebieten ist die Chance wesentlich geringer, eine Sternschnuppe zu sehen. Um der eingeschränkten Sicht durch Stadtlichter zu entgehen, sollte man aufs Land fahren. Bei freiem Blick auf den Horizont steigt die Wahrscheinlichkeit, Perseiden zu sehen.

Nicht vergessen: Unbedingt den Wetterbericht checken. Der beste Standort zum Sternschnuppengucken nützt nichts, wenn der Himmel wolkenverhangen ist.

Blick nach Osten richten: So haben Sie die besten Chancen auf vorbeifliegende Sternschnuppen

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Eine besonders gute Sicht könnte es am Dienstag in den späten Abendstunden geben, so die Vereinigung der Sternfreunde in Deutschland. Vorausgesetzt natürlich, das Wetter spielt mit. Um Mitternacht gehe der Mond auf, so dass schwächere Sternschnuppen dann nicht mehr zu sehen seien. Wer sich etwas wünschen möchte, muss seinen Blick am Abend nach Osten wenden, denn dort geht das Sternbild Perseus auf, nach dem die Meteore benannt sind.

Asteroid, Meteorit, Komet – was ist der Unterschied?

Für Laien ist es mitunter schwierig, zwischen den verschiedenen astronomischen Fachbegriffen zu unterscheiden. Das verbirgt sich hinter den unterschiedlichen Bezeichnungen:

Bei Asteroiden handelt es sich laut Nasa um Steinfragmente, die bei der Entstehung des Sonnensystems vor etwa 4,6 Milliarden Jahren übrig geblieben sind. Die meisten Asteroiden umkreisen die Sonne in einem Gürtel zwischen Mars und Jupiter. Ein Asteroid kann zwischen weniger als einem und Hunderten von Kilometern groß sein.

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Kometen sind relativ kleine Himmelskörper, die, wie Asteroide, bei der Entstehung des Sonnensystems, gebildet wurden. Anders als Asteroide handelt es sich bei Kometen allerdings um Objekte aus Eis, Staub und lockerem Gestein. Nähern sich Kometen der Sonne, bildet sich eine Atmosphäre aus Gas und Staub, die von der Erde aus als heller Schweif zu erkennen ist.

Bei Meteoroiden muss zwischen Meteoriten und Meteoren unterschieden werden. Dabei bezeichnen die unterschiedlichen Begriffe verschiedene Zustände desselben Objekts. Meteoroiden entstehen beim Zusammenstoß von Asteroiden. Beim Eintritt eines Meteoroiden in die Erdatmosphäre verglüht dieser und ist von der Erde aus als Meteor, besser bekannt als Sternschnuppe, zu erkennen. Schafft es ein Meteoroid dagegen durch die Erdatmosphäre und schlägt dieser auf der Erde ein, spricht man von einem Meteoriten.

RND/do/pf


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