Mit diesem Rechner können Sie Ihre Notvorräte clever kalkulieren
:format(webp)/cloudfront-eu-central-1.images.arcpublishing.com/madsack/JJVY4JPDLNBMJAO6ENH3UZZZEE.jpg)
Mit einem geeigneten Vorrat an Lebensmitteln kann man sich im Notfall über mehrere Tage selbst versorgen.
© Quelle: Zacharie Scheurer/dpa-tmn
Seit Beginn der Corona-Pandemie kommt es in den Geschäften immer wieder zu Lebensmittelengpässen. Der Krieg gegen die Ukraine hat das Problem noch verstärkt. Grund für die Knappheit sind zwar meist Hamsterkäufe. Trotzdem kann es nicht schaden, mit einem Vorrat an Lebensmitteln für den Notfall vorzusorgen. Denn auch extreme Wetterereignisse oder Stromausfälle können dazu führen, dass Geschäfte geschlossen bleiben, Lieferketten unterbrochen werden und einige Waren in bestimmten Gebieten für eine gewisse Zeit nicht verfügbar sind. Auch wenn eine Quarantäne angeordnet wird, kann es sehr nützlich sein, einen Lebensmittelvorrat im Keller oder in der Speisekammer zu haben.
Notvorrat für zehn Tage empfohlen
Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katstrophenhilfe (BBK) rät deshalb jedem Haushalt, einen Grundvorrat anzulegen, der im Notfall über zehn Tage die Versorgung sichern kann. Auch Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) hat kürzlich eine Empfehlung für eine angemessene Vorratshaltung ausgesprochen.
Doch was gehört zu einem geeigneten Lebensmittelvorrat dazu? Und welche Mengen sollte man bevorraten, ohne übermäßig Produkte zu hamstern? Mit diesem Vorratsrechner können Sie ihren Bedarf kalkulieren:
Das BBK verweist darauf, dass ein Lebensmittelvorrat eine individuelle Angelegenheit ist. Das Amt empfiehlt, für den Vorrat Produkte zu wählen, die auch im normalen Alltag gerne verzehrt werden. Außerdem sollte darauf geachtet werden, dass die Nahrungsmittel lange haltbar bleiben. Der Vorrat sollte zudem kühl, trocken und dunkel gelagert werden.
Experten warnen vor „höchst unsozialer Inflation“: Auf was sich Verbraucher einstellen müssen
Im Gespräch mit dem RND geben DIW-Chef Marcel Fratzscher und Wirtschaftsweise Veronika Grimm ihre Einschätzungen zur Entwicklung der deutschen Wirtschaft.
© Quelle: RND
Medikamente und Kosmetikartikel bedenken
Neben Lebensmitteln zählen auch Kosmetikprodukte, Tiernahrung und eine Hausapotheke zu einem Notvorrat. Bei Kosmetikartikeln sollten Toilettenpapier, Zahnpasta, Tampons und Binden sowie gegebenenfalls Windeln berücksichtigt werden. Zu einer guten Hausapotheke gehören neben persönlich verschriebenen Medikamenten Schmerzmittel, Medikamente gegen Durchfall und Erbrechen, Mittel gegen Insektenstiche sowie Verbandsmaterial und eine Wunddesinfektion. Auch ein Fieberthermometer und eine Pinzette sollten nicht fehlen.
RND/kau
Laden Sie sich jetzt hier kostenfrei unsere neue RND-App für Android und iOS herunter