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Um kleinste Delfine der Welt zu schützen: Neuseeland erlässt Treibnetzverbot für Fischer

  • Einige Delfinarten leben ausschließlich vor der Küste Neuseelands – und sind dort wegen der Fischerei vom Aussterben bedroht.
  • Die Regierung Neuseelands erlässt daher ab Oktober ein Verbot von Treibnetzfischerei.
  • Seismische Untersuchungen und Meeresbodenbergbau sollen ebenfalls nicht mehr erlaubt sein.
Heidi Becker
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Die Fischerei mit Treibnetzen ist aufgrund einer hohen Beifangrate seit langem in der Kritik. In EU-Gewässern ist das Fischen mit Treibnetzen daher bereits seit 2008 verboten. Nun teilt auch die neuseeländische Regierung mit, dass die Methode ab Oktober verboten sein soll, um die dort lebenden Tiere zu schützen.

Regierung will den Fischereibetrieben helfen

Maui- und Hector-Delfine leben nur vor der Küste Neuseelands im Südwestpazifik - und sind dort aufgrund der Fischerei vom Aussterben bedroht. Oft verheddern sie sich in den Treibnetzen und verenden qualvoll. Das Verbot der Treibnetze soll nun dabei helfen, die kleinsten Delfine der Welt zu schützen. Die Regierung teilt mit, dass den Fischereibetrieben geholfen werden solle, andere Methoden zum Fischen zu nutzen.

Genehmigungen für seismische Untersuchungen und Meeresbodenbergbau sollen ebenfalls ab sofort nicht mehr für die Schutzgebiete erteilt werden. Die Regierung will so zum Artenschutz der heimischen Tiere beitragen.

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