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Neue Ära in der Luftfahrt: Forschungsflieger “Istar” hebt bald ab

  • Große Hoffnungen setzen Wissenschaftler in “Istar”.
  • Das neue Flugzeug in der Flotte des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt soll dabei helfen, die Digitalisierung in der Luftfahrtforschung voranzutreiben.
  • Erste Messflüge sind für Mitte 2020 geplant.
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Braunschweig. Mit dem neuen Forschungsflieger "Istar" wollen Wissenschaftler in Niedersachsen die Digitalisierung der Luftfahrt vorantreiben. Das Flugzeug wurde am Donnerstag offiziell an den Standort des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Braunschweig übergeben.

“Nach neun Jahren der Planung und Entwicklung beginnt mit dem heutigen Tage eine neue Ära für die Luftfahrtforschung im DLR”, sagte Vorstandsmitglied Rolf Henke bei der Feier im Hangar. Mit “Istar” sollen neue Technologien erarbeitet und neue Flugzeuge simuliert werden.

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“Istar” ist in Braunschweig gelandet

Der Flieger vom Typ Falcon 2000LX kam vor wenigen Tagen vom Hersteller Dassault aus dem französischen Bordeaux in Braunschweig an. Ab Mitte 2020 sind erste Messflüge vorgesehen. Voll ausgebaut soll "Istar" in der Lage sein, die Flugeigenschaften neuer Flugzeugentwürfe real oder virtuell, bemannt oder unbemannt, unter realen Betriebsbedingungen zu testen.

Sitzen im Cockpit des neuen Forschungsflugzeug "Istar": Rolf Henke (l.), Vorstand des DLR zuständig für den Bereich Luftfahrt, und Thomas Jarzombek, Koordinator der Bundesregierung für die Deutsche Luft- und Raumfahrt. © Quelle: Julian Stratenschulte/dpa

Das Flugzeug reiht sich in Braunschweig nach DLR-Angaben in die größte zivile Forschungsflotte Europas mit insgesamt zwölf Flugzeugen und Hubschraubern ein.

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RND/ dpa

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