Nach Flug zum Mond

Artemis-Mission der Nasa: „Orion“-Kapsel zurück auf der Erde

Auf dieser von der US-Raumfahrtbehörde Nasa zur Verfügung gestellten Aufnahme sind die Erde und der Mond von der „Orion"-Kapsel aus zu sehen. (Archivbild)

Auf dieser von der US-Raumfahrtbehörde Nasa zur Verfügung gestellten Aufnahme sind die Erde und der Mond von der „Orion"-Kapsel aus zu sehen. (Archivbild)

San Diego. Nach rund vier Wochen im All ist die unbemannte „Orion“-Kapsel der Nasa-Mondmission Artemis 1 zurück auf der Erde. Die Kapsel landete am Sonntagabend im Pazifik vor der Küste Mexikos, wie auf Live-Bildern der US-Raumfahrtbehörde Nasa zu sehen war. Mithilfe von Spezialisten, Tauchern und Booten soll „Orion“ nun in den Hafen von San Diego gebracht werden. Die Testmission gilt als wichtiger Schritt für die Rückkehr von Menschen auf den Mond.

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Schon vor der Landung hatte Nasa-Chef Bill Nelson die Artemis-Testmission als „außergewöhnlichen Erfolg“ bezeichnet. Mit dem nach der griechischen Göttin des Mondes benannten Programm Artemis sollen in den kommenden Jahren wieder US-Astronauten auf dem Mond landen, darunter erstmals eine Frau und eine nicht-weiße Person.

1972 war letzter Mensch auf Mond

Auf einen ersten bemannten Flug (Artemis 2) um den Mond herum soll ein weiterer bemannter Flug inklusive Mondlandung (Artemis 3) folgen. Die bislang letzten Menschen hatte die Nasa 1972 mit der Apollo-17-Mission auf den Mond gebracht. Insgesamt brachten die USA als bislang einziges Land mit den Apollo-Missionen zwischen 1969 und 1972 zwölf Astronauten auf den Mond.

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Raumkapsel „Artemis 1“ stellt Entfernungsrekord zur Erde auf

Rekord für die Nasa-Mission Artemis 1. Noch nie war ein Raumschiff, das einmal Menschen ins All befördern soll, so weit von der Erde entfernt.

Gestartet war Artemis 1 – nach Kostenexplosionen und immer neuen Verschiebungen – am 16. November mit der Rakete „Space Launch System“ vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral im US-Bundesstaat Florida. Rund vier Wochen lang konnten dann alle geplanten Meilensteine abgehakt werden: Vorbeiflug am Mond, Einschwenken in die Umlaufbahn des Mondes, Ausschwenken aus der Umlaufbahn des Mondes, weiterer Vorbeiflug am Mond – und nun: Landung. Auch die Europäische Raumfahrtagentur Esa und Raumfahrtagenturen mehrerer anderer Länder sind an Artemis beteiligt.

RND/dpa

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