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Nach verschobenem Start: „Cheops“-Mission ist ins All gestartet

  • Mit einem Tag Verspätung ist die „Cheops“-Mission der Schweiz und der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) ins All gestartet.
  • Sie soll Aufschluss darüber geben, welche Exoplaneten es außerhalb unseres Sonnensystems gibt – und woraus sie bestehen.
  • Mit an Bord war neben dem „Cheops“-Satelliten unter anderem der Nanosatellit „OPS-SAT“, ein kleines Weltraum-Labor.
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Kourou. Die Sojus-Rakete hob am Mittwochmorgen deutscher Zeit vom Weltraumbahnhof Kourou in Französisch-Guayana ab. Mit an Bord war neben dem „Cheops“-Satelliten unter anderem der Nanosatellit „OPS-SAT“, ein kleines Weltraum-Labor. Das Weltraumteleskop „Cheops“ sollte voraussichtlich um die Mittagszeit freigesetzt werden. Am Dienstag war der geplante Start der Rakete wegen eines technischen Problems abgebrochen worden.

Bei der „Cheops“-Mission werden Exoplaneten analysiert

Die „Cheops“-Mission (Characterising Exoplanet Satellite) soll sich auf die Analyse von Exoplaneten konzentrieren. Exoplaneten sind Planeten außerhalb unseres Sonnensystems, die andere Sterne umkreisen. „Cheops“ soll helle Sterne beobachten, von denen bekannt ist, dass sie von Planeten umkreist werden. Dabei soll das Weltraumteleskop zum Beispiel die kleinen Helligkeitsänderungen, die durch den Transit eines Planeten über die Sternscheibe verursacht werden, aufzeichnen, um die Größe des Planeten zu bestimmen.

Der Satellit wird in etwa 700 Kilometern Höhe fliegen und von Spanien aus gesteuert. Das wissenschaftliche Betriebszentrum liegt in der Schweiz.

RND/dpa