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Medizin-Nobelpreis: Das sind die Preisträger und Preisträgerinnen der letzten zehn Jahre

  • Am Montag werden die Preisträger des Nobelpreises für Medizin bekannt gegeben.
  • Im letzten Jahr gewannen die Wissenschaftler Harvey J. Alter, Michael Houghton und Charles M. Rice den Preis.
  • 2013 gewann ihn mit Thomas Südhof, Professor in Stanford, zuletzt ein Deutscher.
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Stockholm. Der Medizin-Nobelpreis wird seit 1901 verliehen. Die erste Auszeichnung ging damals an den deutschen Bakteriologen Emil Adolf von Behring für die Entdeckung der Serumtherapie gegen Diphtherie. Hier ein Überblick über die Preisträger der vergangenen zehn Jahre waren:

Medizin-Nobelpreis 2020

Harvey J. Alter (USA), Michael Houghton (Großbritannien) und Charles M. Rice (USA), die maßgeblich zur Entdeckung des Hepatitis-C-Virus beigetragen haben.

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Die Bilder zeigen Harvey J. Alter (l-r), Wissenschaftler aus den USA, Dr. Michael Houghton, Wissenschaftler aus Großbritannien, und Charles M. Rice, Professor für Virologie an der Rockefeller Universität. Die drei Wissenschaftler haben 2020 den Medizin-Nobelpreis für ihre Forschungen zum Hepatitis-C-Virus erhalten. © Quelle: Rhoda Baer Richard Siemens John

Medizin-Nobelpreis 2019

William Kaelin (USA), Peter Ratcliffe (Großbritannien) und Gregg Semenza (USA). Sie haben herausgefunden, wie Zellen den Sauerstoffgehalt wahrnehmen und sich daran anpassen.

Medizin-Nobelpreis 2018

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Der US-Amerikaner James Allison und der Japaner Tasuku Honjo für die Entwicklung von Immuntherapien gegen Krebs.

Medizin-Nobelpreis 2017

Die US-Forscher Jeffrey Hall, Michael Rosbash und Michael Young für die Erforschung der Inneren Uhr.

Medizin-Nobelpreis 2016

Der Japaner Yoshinori Ohsumi, der das lebenswichtige Recycling-System in Körperzellen entschlüsselt hat.

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Medizin-Nobelpreis 2015

Die Chinesin Youyou Tu, die den Malaria-Wirkstoffs Artemisinin entdeckt hat. Sie teilte sich den Preis mit dem gebürtigen Iren William C. Campbell und dem Japaner Satoshi Omura, die an der Bekämpfung weiterer Parasiten gearbeitet haben.

Medizin-Nobelpreis 2014

Das norwegische Ehepaar May-Britt und Edvard Moser sowie John O‘Keefe (USA/Großbritannien) für die Entdeckung eines Navis im Hirn: Sie fanden grundlegende Strukturen unseres Orientierungssinns.

Medizin-Nobelpreis 2013

Thomas Südhof (gebürtig in Deutschland) sowie James Rothman (USA) und Randy Schekman (USA) für die Entdeckung von wesentlichen Transportmechanismen in Zellen.

Thomas Südhof (65) wurde in Göttingen geboren und ist heute Professor in Stanford, USA. 2013 erhielt er den Medizin-Nobelpreis.

Medizin-Nobelpreis 2012

Der Brite John Gurdon und der Japaner Shinya Yamanaka für die Rückprogrammierung erwachsener Körperzellen in den embryonalen Zustand.

Medizin-Nobelpreis 2011

Bruce Beutler (USA) und Jules Hoffmann (Frankreich) für Arbeiten zur Alarmierung des angeborenen Abwehrsystems. Ralph Steinman aus Kanada entdeckte Zellen, die das erworbene Immunsystemaktivieren. Er war kurz vor der Verkündung gestorben und bekam den Preis posthum.

RND/dpa

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