Lecks an der ISS: Kosmonauten schließen Reparaturen ab

  • Seit August verliert die Internationale Raumstation Luft.
  • Wie die russische Raumfahrtbehörde mitteilte, werden die Abdicht-Arbeiten nun beendet.
  • Freitag soll geprüft werden, ob der Druckabfall damit nun behoben ist.
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Moskau. Auf der Internationalen Raumstation ISS laufen die letzten Arbeiten zur Abdichtung zweier Lecks. Die Kosmonauten Sergej Ryschikow und Sergej Kud-Swertschkow sollten am Mittwoch eine zweite Schicht Abdichtmittel auftragen, wie die russische Raumfahrtbehörde Roskosmos auf Twitter mitteilte.

Aussagen der Kosmonauten zufolge wird dafür ein spezielles Harz nordafrikanischer Nadelholzgewächse verwendet. An diesem Freitag soll dann geprüft werden, ob der kürzlich gemessene Druckabfall in dem betroffenen Abschnitt des ISS-Moduls „Swesda“ (Stern) damit nun behoben ist.

Internationale Raumstation ISS: Undichte Stellen seit August

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Schon seit August entweicht Luft aus dem Außenposten der Menschheit. Im Herbst entdeckte die Besatzung einen rund 4,5 Zentimeter langen Riss und dichtete ihn provisorisch ab. Später stellte sich allerdings heraus, dass weiter Luft austrat. Außerdem wurde eine weitere undichte Stelle gefunden. Seit mehr als einer Woche sind die Kosmonauten nun damit beschäftigt, die Lecks endgültig abzudichten.

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Auf der ISS etwa 400 Kilometer über der Erde halten sich derzeit sieben Raumfahrer auf - neben den beiden Russen sind es vier Amerikaner und ein Japaner.

RND/dpa

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