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  • Lebensgefährliche Hitze? Todeszahlen im Juni höher als in den Vorjahren

Wegen der Hitze? Todeszahlen im Juni höher als in den Vorjahren

  • Rund 76.500 Menschen sind in diesem Jahr im Juni gestorben – das sind knapp 5.300 mehr als in den vergangenen Jahren, wie das Statistische Bundesamt mitteilte.
  • Besonders während der Hitzewelle Mitte des Monats habe es einen Anstieg von 17 Prozent gegeben.
  • Die Zahl der Covid-19-Todesfälle geht unterdessen weiter zurück.
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Wiesbaden. Im Juni sind in Deutschland laut einer Hochrechnung 76.462 Menschen gestorben. Das sind sieben Prozent oder 5.309 Fälle mehr als im Durchschnitt der Jahre 2017 bis 2020 für diesen Monat, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Dienstag mitteilte.

Einen besonderen Anstieg verzeichneten die Statistikerinnen und Statistiker in der Mitte des Monats – parallel zu einer Hitzewelle. So habe es in der 24. Kalenderwoche (14. bis 20. Juni) einen Anstieg von 17 Prozent gegeben. Zum Monatswechsel relativierten sich die Zahlen demnach dann aber wieder und lagen in etwa auf dem Niveau des Durchschnitts der Vorjahre.

Weniger Covid-Todesfälle

Die Zahl der Covid-19-Todesfälle geht unterdessen weiter zurück. Ein Vergleich mit der Zahl der beim Robert Koch-Institut (RKI) gemeldeten Corona-Sterbefälle ist aktuell bis einschließlich der 24. Kalenderwoche möglich. In dieser Woche gab es laut RKI 193 Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus, 57 weniger als in der Vorwoche.

RND/dpa

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