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Koalas könnten in einem Teil Australiens bis 2050 ausgestorben sein

  • Die australischen Buschbrände 2020 setzten den ohnehin schon gefährdeten Koalas schwer zu.
  • Eine neue Studie zeigt nun, dass in New South Wales schon in 30 Jahren die Koalas ausgestorben sein könnten.
  • Nur die Regierung könne das noch verhindern.
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Canberra. Im australischen Bundesstaat New South Wales könnte es einer Studie zufolge schon in 30 Jahren keine Koalas mehr geben. Das Aussterben der Beuteltiere bis zum Jahr 2050 könne nur durch eine “dringende Intervention der Regierung” verhindert werden, teilte ein Parlamentsausschuss des Bundesstaats am Dienstag als Ergebnis einer parlamentarischen Untersuchung mit. Ähnliche Prognosen hatte es zuvor schon gegeben.

Buschfeuer 2020 töteten 5000 Koalas

Durch die Buschfeuer zu Beginn des Jahres sind nach Expertenmeinungen mindestens 5000 Koalas allein in dem Bundesstaat ums Leben gekommen, heißt es in der Studie. Außerdem seien über 5,5 Millionen Hektar Land verbrannt, in etwa die Fläche Kroatiens. Das sei ein Viertel des Lebensraumes der Koalas auf öffentlichem Gebiet. Die Untersuchung war ein Jahr lang gelaufen.

Koalas galten in New South Wales schon vor den Buschfeuern als gefährdet. Die Population sei “durch die Rodung von Land für Landwirtschaft, Entwicklung, Bergbau und Forstwirtschaft” in den letzten Jahrzehnten schwer beeinträchtig worden, zitiert der Bericht die Ausschussvorsitzende Cate Faehrmann von den australischen Grünen.

Auch der Klimawandel setzt den Tieren zu

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Außer in New South Wales an Australiens Ostküste kommen Koalas auch in den Bundesstaaten Victoria, Queensland und South Australia vor. Vor den Feuern wurde die Zahl der Tiere in Australien von Experten grob zwischen 50.000 und 100.000 geschätzt. Neben dem Verlust ihres Lebensraums setzen ihnen auch Straßenunfälle, Hundeattacken, Krankheiten und der Klimawandel zu.

RND/dpa

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