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Klimastatistik: Januar 2020 war der wärmste in Europa seit 1981

  • Dieser Januar soll laut dem europäischen Klimawandeldienst der wärmste Januar in Europa sein – seit 1981.
  • Im Norden und Osten sei die Durchschnittstemperatur besonders hoch gewesen.
  • Erschreckende Alarmsignale: Auch das Jahr 2019 war wärmer als je zuvor.
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Der vorige Monat war der wärmste Januar in Europa und auch – zusammen mit dem Januar 2016 – weltweit seit Beginn der Aufzeichnungen des Klimawandeldienstes 1981. Das teilte der europäische Klimawandeldienst Copernicus (Copernicus Climate Change Service) mit. Demnach war der Monat in Europa um 3,1 Grad Celsius wärmer als die durchschnittliche Januartemperatur der Jahre 1981 bis 2010. Die Durchschnittstemperatur lag demnach um etwa 0,2 Prozent über dem bisherigen Rekordhalter, dem Januar 2007.

„Über großen Teilen Nordosteuropas waren die Durchschnittstemperaturen besonders hoch, in manchen Gebieten ganze sechs Grad Celsius höher als die Temperatur der Referenzperiode im Januar (1981–2010)“, hieß es weiter. Der weltweite Mittelwert überstieg demnach jenen vom Januar 2016, dem bisherigen alleinigen Rekordhalter, sehr knapp um 0,03 Grad. Copernicus ist das Erdbeobachtungsprogramm der Europäischen Union, das sich zum Großteil auf Satellitendaten, aber auch auf Messungen von Wetterstationen, Flugzeugen und Schiffen stützt.

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2019 war Europas wärmstes Jahr

Erst Anfang Januar hat der Copernicus-Klimawandeldienst vermeldet, dass Europa 2019 das wärmste Jahr seit Beginn der Wetteraufzeichnungen erlebt hat. Weltweit war 2019 das zweitwärmste Jahr – in einer Reihe gleich fünf außergewöhnlich warmer Jahre. Den Auswertungen zufolge sind auch die klimaschädlichen Kohlendioxid-Konzentrationen (CO₂) in der Atmosphäre gestiegen. Die Experten sprachen von „zweifelsohne erschreckenden Alarmsignalen".

RND/sbu/dpa