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  • Jeff Bezos Weltraumflug - Wer fliegt mit dem Amazon-Gründer ins All?

Mit wem ist Jeff Bezos ins All geflogen?

  • Jeff Bezos, Amazon-Gründer und einer der reichsten Menschen der Welt, ist kein Unbekannter.
  • Auch bei seinem Flug ins All ist der Milliardär in illustrer Gesellschaft – allerdings in weniger prominenter.
  • An Bord waren sein Bruder Mark, die 82-jährige Wally Funk und der 18-jährige Oliver Daemen.
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Nächster Start im Milliardärs-Weltraum-Wettrennen: Nach Richard Branson ist nun auch Amazon-Gründer Jeff Bezos im All gewesen. Bei dem ersten bemannten Weltraumflug seiner Firma Blue Origin waren neben dem US-Unternehmer auch sein Bruder Mark sowie eine 82 Jahre alte frühere US-Pilotin und ein 18-Jähriger, dessen Vater ihm den Flug geschenkt hat, an Bord. Wer sind die Menschen, die gemeinsam mit Bezos ins All gestartet sind?

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Milliardär Bezos nach Ausflug ins All sicher gelandet
1:06 min
Der Amazon-Gründer und reichste Mensch der Welt Jeff Bezos öffnete nach der Landung in bester Laune eine Flasche Champagner.  © Reuters

Wally Funk

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Die 82-jährige Wally Funk ist der älteste Mensch, der je ins All geflogen ist. Die ehemalige amerikanische Pilotin war die erste Frau, die einen Posten als Prüferin für Flugsicherheit der US-Verkehrsbehörde NTSB erhielt und auch die erste Lehrerin der Flugbehörde FAA. In den 60er-Jahren absolvierte sie nach Angaben von Blue Origin als jüngste Teilnehmerin ein privates Trainingsprogramm für Frauen, die ins All fliegen wollten. Doch Funk wurde niemals für eine Mission ausgewählt. Ihren Traum gab sie jedoch nie auf, 2004 sagte sie gegenüber der „Los Angeles Times“: „Ich habe nie den Glauben verloren. (…) Ich bin mir genauso sicher, dass ich ins All fliegen werde, wie dass mein Auto morgens starten wird.“ Nun hat ihr Jeff Bezos diesen Wunsch erfüllt.

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Oliver Daemen

Der 18-jährige Oliver Daemen ist der jüngste Mensch, der je ins All geflogen ist. Daemens Vater, der niederländische Investment-Banker Joes Daemen, hatte bei der Auktion für den vierten Platz an Bord der „New Shepard“ im Juni mitgemacht, war aber überboten worden. Der Sieger der Auktion, der 28 Millionen Dollar geboten hatte und zunächst weiter anonym bleiben wollte, könne wegen eines „Terminkonflikts“ diesmal nicht dabei sein und werde zu einem späteren Zeitpunkt starten, hieß es von Blue Origin. Wie viel Geld Daemen nun für den Flug gezahlt hat, wurde zunächst nicht mitgeteilt.

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Daemen habe im vergangenen Jahr die Highschool abgeschlossen, wolle ab September in Utrecht Physik und Innovation studieren und arbeite außerdem an seinem Flugschein. „Mit der ‚New Shepard‘ zu fliegen wird einen Lebenstraum von Oliver erfüllen, der seit er vier Jahre alt ist vom Weltall, dem Mond und Raketen fasziniert ist“, hieß es.

Mark Bezos

Mark Bezos ist der Bruder von Amazon-Gründer, Jeff Bezos. Laut einem „Wired“-Artikel ist er sechs Jahre jünger als sein Bruder. Mark ist demnach das jüngste der Bezos-Kinder, Jeff und Mark haben noch eine Schwester namens Christina. Man geht davon aus, dass Mark wie auch seine Schwester zahlreiche Amazon-Aktien besitzen. Es ist daher anzunehmen, dass sie Millionäre sind. Mark und sein Bruder Jeff haben ganz offenbar ein inniges Verhältnis. In dem Video, mit dem Amazon-Gründer Jeff Bezos seinen Weltraumflug ankündigte und in dem er seinen Bruder fragte, ob er mitkommen wolle, nannte Mark Jeff seinen „besten Freund“. In einem TED-Talk vor einigen Jahren berichtet Mark über seine Erfahrungen als freiwilliger Feuerwehrmann.

Jeff Bezos

Jeff Bezos hatte sein Raumfahrtunternehmen Blue Origin vor rund 20 Jahren gegründet. Bekannt ist der 57-Jährige aber vor allem als Chef des Onlineversandhändlers Amazon. Der Manager hatte das Unternehmen 1994 gegründet und vom Onlinebuchladen zum Billionenkonzern aufgebaut. 2021 will Bezos den Vorstand von Amazon, das ihn zu einem der reichsten Menschen der Welt gemacht hat, abgeben. Es gehe dabei nicht um seinen Rücktritt, betonte Bezos bei der Ankündigung. In seiner zukünftigen Rolle als Verwaltungsratschef wolle Bezos seine Energie und Aufmerksamkeit auf neue Produkte und Initiativen ausrichten. Außerdem gewinne er so mehr Zeit für andere Projekte wie seine Stiftungen, seine Raumfahrtfirma Blue Origin oder die Zeitung „The Washington Post“, die in seinem Privatbesitz ist.

RND/dpa/asu

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