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ISS-Raumfahrer untersuchen mögliche Lecks: Vorsichtige Entwarnung

  • An der ISS wurden mindestens drei undichte Stellen befürchtet - nun gab es eine erste Entwarnung.
  • Laut Kosmonaut Ryschikow wurden zunächst ein Kratzer und eine Delle entdeckt, eine weitere Stelle müsse noch untersucht werden.
  • Ein spezielles Mikroskop, das zur ISS gebracht wurde, hilft bei der Suche.
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Moskau. Bei der Suche nach weiteren Lecks an der Internationalen Raumstation ISS hat die Besatzung vorsichtig Entwarnung gegeben. Zunächst hatten die Raumfahrer mindestens drei neue undichte Stellen befürchtet. Diese wurden nun untersucht. Das Ergebnis: „An einer Stelle ist ein Kratzer, an anderer eine Delle“, sagte Kosmonaut Sergej Ryschikow am Freitag der russischen Agentur Interfax zufolge.

Das Ergebnis der Untersuchung einer nur schwer zugänglichen Stelle unter einem Rohr steht aber noch aus. Die Aufnahmen eines speziellen Mikroskops würden nun ausgewertet, geht aus den Funksprüchen der Besatzung mit der Flugleitzentrale hervor.

Leck wurde zunächst provisorisch abgedichtet

Das Mikroskop war erst in der vergangenen Woche mit einem Raumfrachter vom Weltraumbahnhof Baikonur in Kasachstan zur ISS gebracht worden. Im Herbst hatte die Besatzung eine 4,5 Zentimeter lange Öffnung festgestellt und sie provisorisch abgedichtet. Voraussichtlich am kommenden Montag werde diese erneut versiegelt, hieß es. Am Wochenende sollen die Raumfahrer dafür geschult werden.

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Auf dem Außenposten der Menschheit etwa 400 Kilometer über der Erde halten sich derzeit sieben Raumfahrer auf - neben zwei Russen sind das vier Amerikaner und ein Japaner.

RND/dpa

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