Im Test: Die meisten Kindersitze fürs Auto sind sicher

Wer seinen Familienurlaub mit dem Auto plant, erwartet vor allem eins: Sicherheit. Die Stiftung Warentest hat 31 Kindersitze getestet. Die meisten Modelle schnitten gut ab, nur eines versagte beim Crashtest – es wurde bereits zurückgerufen.

Anzeige
Anzeige

Hannover. Der Urlaub ist gebucht, die Sommerferien nicht mehr weit, und wie jedes Jahr entscheiden sich viele Familien trotz aller Klimadebatte dafür, mit dem Auto in den Urlaub zu fahren. Den Zeitpunkt nimmt die Stiftung Warentest regelmäßig gern zum Anlass, die Ergebnisse des Tests für Autokindersitze zu veröffentlichen.

Diesmal hat Stiftung Warentest 31 Autokindersitze getestet, zwei Modelle sind durchgefallen, ansonsten überraschen viele Hersteller mit guten Ergebnissen.

Verlierermodell: Kind wird aus dem Sitz geschleudert

Anzeige

Absoluter Verlierer unter den Kindersitzen ist der Chicco Oasys i-Size. Dieses Modell hat beim Crashtest versagt: Dabei wurde das Gurtschloss aus der Sitzschale herausgerissen. Das Kind, davon gehen die Tester aus, würde bei einem Unfall aus dem Sitz geschleudert werden. Dieses Modell sei vom Hersteller bereits zurückgerufen worden und werde ausgetauscht.

Ebenfalls mangelhaft bewertet wurde der Maxi-Cosi Tobifix, dessen Sitzbezug das Flammschutzmittel TCPP enthält, welches als krebserregend gilt.

Testsieger: Maxi-Cosi Jade

Positiv hervor stach dagegen ein anderes Modell von Maxi-Cosi: der Jade, dessen Wanne auf den Kinderwagen aufgesetzt werden kann. Dieser Autokindersitz im i-Size System gilt als sehr sicher. Mit dem i-Size System werden Kinder bis zu einem Alter von 15 Monaten nicht mehr mit, sondern gegen die Fahrtrichtung transportiert.

Anzeige

Die Testergebnisse zeigen, dass die Kindersitze preislich nicht immer im hohen Bereich liegen müssen, um gut abzuschneiden: der Cybex Aton 5 liegt bei 130 Euro und erreicht eine fast sehr gute Bewertung.

Kind nicht mehr vergessen mit Bluetooth

Anzeige

Schon oft gab es traurige Schlagzeilen über Eltern, die ihre Kinder im Auto vergessen oder dort zu lange platziert haben. Gerade im Sommer kann dies tödliche Folgen haben. Mehrere Hersteller bieten nun ein System an, dass per Bluetooth anzeigt, wenn sich die Eltern zu weit vom Auto entfernen und naheliegt, dass die Kinder gefährdet sind.

Auch interessant: Die besten Reise-Apps für unterwegs

Von RND/hb

  • Laden Sie jetzt die RND-App herunter, aktivieren Sie Updates und wir benachrichtigen Sie laufend bei neuen Entwicklungen.

    Hier herunterladen