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Heimlicher “Mondbrief” von Apollo-15-Mission für 11.000 Euro versteigert

  • Es war der “Mondbrief”-Skandal von Apollo 15: Beim Mondflug der Mission nahmen die Astronauten etliche Briefe mit an Bord des Raumschiffes - ohne Genehmigung.
  • Dahinter steckten kommerzielle Interessen.
  • Einer ist nun für 11.000 Euro in Hamburg versteigert worden.
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Hamburg. Ein Brief, der heimlich von Astronauten der Apollo-15-Mission zum Mond und wieder zurück gebracht wurde, ist am Freitag in Hamburg versteigert worden. Für 11.000 Euro wechselte der Brief den Besitzer, wie das Auktionshaus Auction Galleries in Hamburg mitteilte. Der Bieter stamme aus Asien und wolle anonym bleiben, hieß es. Gestartet sei die Auktion bei 7500 Euro.

Astronauten verkauften 99 Briefe

Die drei Astronauten David Scott, James Irwin und Alfred Worden hatten 1971 Dutzende frankierte Briefe ohne Genehmigung der Raumfahrtbehörde Nasa gegen Bezahlung mit zum Mond und wieder zurück zur Erde genommen. Ein deutsch-amerikanischer Händler soll den Deal damals eingefädelt und 99 Briefe, die auch die Unterschriften der Astronauten tragen und am Tag des Starts am Kennedy Space Center abgestempelt wurden, an ein Briefmarkenunternehmen in Baden-Württemberg verkauft haben.

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Die drei Astronauten durften nach Bekanntwerden des Geschäfts nicht an der nächsten Mondmission teilnehmen. Fortan war es ihren Kollegen nur noch erlaubt, zwölf Gegenstände mit ins Weltall zu nehmen.

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RND/so/dpa