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Golf von Kalifornien: Forscher entdecken neue Tierarten und heiße Quellen

  • Mindestens sechs bislang unbekannte Tierarten haben Forscherinnen und Forscher im Golf von Kalifornien gefunden.
  • Mithilfe eines Tauchroboters waren sie in die Tiefen des Nebenmeers des Pazifischen Ozeans vorgedrungen.
  • Dabei stießen sie noch auf hydrothermale Quellen – mit einer ganz besonderen Eigenschaft.
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La Paz. Forschende aus Mexiko und den USA haben im Golf von Kalifornien neue hydrothermale Quellen und wohl bislang unbekannte Tierarten entdeckt. Mit einem Tauchroboter machten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler Aufnahmen des Meeresbodens und von schillernden blauen Schuppenwürmern, wie das Schmidt Ocean Institute mitteilte.

Flüssigkeit aus hydrothermalen Quellen ist durchsichtig

Die hydrothermalen Quellen stoßen bis zu 287 Grad heiße Flüssigkeit aus. Während in anderen Regionen die Flüssigkeiten oft dunkel sind und die Quellen deshalb Schwarze Raucher genannt werden, sind sie im Golf von Kalifornien transparent, berichten die Forscherinnen und Forscher.

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Sie entnahmen Proben, um die chemische Zusammensetzung der Flüssigkeit zu analysieren. Außerdem wollen sie herausfinden, ob die hydrothermalen Quellen miteinander verbunden sind oder sich unabhängig voneinander aus einzelnen Rissen in der Erdkruste speisen.

Fast 20.000 Quadratkilometer des Nebenmeers erforscht

Auf der Expedition mit dem Forschungsschiff „Falkor“ entdeckten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mindestens sechs möglicherweise bislang unbekannte Arten, darunter Vielborster, Pfeilwürmer, Krebse und Weichtiere.

In den vergangenen drei Jahren erforschten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler fast 20.000 Quadratkilometer des Golfs von Kalifornien. Das entspreche rund einem Achtel der gesamten Fläche. „Die Untersuchung der relativ schnellen Geschwindigkeit, mit der sich der Golf von Kalifornien bildet, erweitert unser Wissen darüber, wie sich die Kontinentalränder formen – also die Orte, an denen heute die meisten Menschen leben“, sagte Ronald Spelz-Madero von der Unabhängigen Universität von Baja California.

RND/dpa

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