Futurium – ein Museum für die Fragen von morgen

  • Ein Museum, für das, was noch kommen könnte – in Berlin eröffnet das "Futurium"
  • Die Ausstellung wird sich mit den fünf Themen Ernährung, Gesundheit, Energie, Arbeit und Leben in Städten befassen.
  • Das Budget, das bei etwa 18 Millionen Euro jährlich liegt, trägt zum Großteil das Bundesministerium für Bildung und Forschung.
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Berlin. Im Berliner Regierungsviertel beschäftigt sich künftig ein neues Museum mit Fragen und Herausforderungen der Zukunft. Auf mehr als 3.000 Quadratmetern will das "Futurium" Zukunftsräume erlebbar machen. Dabei sollen Besucherinnen und Besucher Zukunftsentwürfe aus unterschiedlichen Lebensbereichen entdecken können. Eröffnet wird das Museum am Donnerstag mit einem Festakt.

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Finanziert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung

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Der Eintritt in das neue Museum soll bis Ende 2022 frei sein. Jährlich würden etwa 200.000 Besucher erwartet, hieß es. Die Errichtung des "Futuriums" war 2010 vom Bundeskabinett auf den Weg gebracht worden. Der 65 Millionen Euro teure Bau wurde 2017 mit neun Monaten Verzögerung fertiggestellt. Das Budget, das bei etwa 18 Millionen Euro jährlich liegt, trägt zum Großteil das Bundesministerium für Bildung und Forschung.

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Viele Entwürfe für die Welt von morgen – viele Zukünfte

Die Ausstellung wird sich mit den fünf Themen Ernährung, Gesundheit, Energie, Arbeit und Leben in Städten befassen. Dabei seien in den drei großen Denkräumen Mensch, Natur und Technik unterschiedliche Möglichkeiten zu entdecken, wie Zukunft gestaltet werden könne. "Eine" einzige Zukunft, die allerdings gäbe es nicht, betonte Ausstellungsleiterin Gabriele Zipf. Es seien so viele mögliche Zukünfte denkbar, wie Menschen auf dieser Erde von morgen und übermorgen träumten. In der Ausstellung würden deshalb keine fertigen Zukunftsszenarien für die Welt von morgen gezeigt, sondern Bausteine "für viele mögliche Zukünfte" geboten, sagte Zipf.

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RND/epd

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