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Der beste Schutz auf zwei Rädern: Stylisch und sicher unterwegs

  • In der dunklen Jahreszeit sind Radfahrer im Straßenverkehr oft schwer zu sehen.
  • Daher sollten Radler auf geeignete Kleidung und Kopfschutz setzen.
  • Beleuchtete Helme, helle und reflektierende Kleidung steigern die Sicherheit.
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Hannover. Wer mit dem Rad unterwegs ist, tut viel für sich und die Umwelt – gehört aber auch zu den Verletzlichsten auf den Straßen. Umso wichtiger ist es, sich auf jeden Fall unübersehbar zu machen und zugleich vor möglichen Verletzungen zu schützen. Die wichtigsten Tipps zu Herbst und Winter:

  • Der hellste Helm: Um Fahrradhelme werden wahre Glaubenskriege geführt. Die Gegner führen zumeist ästhetische Gründe ins Feld – in puncto Schutz bei Unfällen sind Helme aber unübertroffen. Zusätzlich steigern lässt sich der Sicherheitsgewinn noch, wenn man den Helm mit einer Beleuchtung ausstattet. Die großen Hersteller verbauen zum Teil Dutzende LEDs, um die Sichtbarkeit zu erhöhen. Dezent? Nein. Aber das soll es ja auch gar nicht sein.
  • Der leuchtende Fahrer: Fahrradkleidung muss zwei widersprüchliche Anforderungen erfüllen: Im Hellen unauffällig sein – und im Dunkeln strahlen. Dabei helfen auf sehr einfache und durchaus stylische Weise zum Beispiel Reflektorbänder aus recycelten Lkw-Planen und Werbebannern. Neu sind Reflektorbuttons, die – am Ärmel angebracht – beim Abbiegen die Richtung weisen. Akkurücklichter können mit ihren Spannbändern zudem nicht nur an Rahmen oder Sattelstütze, sondern zusätzlich an Schlaufen von Hosen oder Rücksäcken angebracht werden und dort als zweites Rücklicht die Sichtbarkeit deutlich erhöhen. Und wer vor einer gewissen Bauarbeiterähnlichkeit nicht zurückschreckt, dem bieten Reflektorwesten den deutlichsten Sicherheitsgewinn.
  • Sicher im Lastenrad: Die Zuladungskünstler sind im Moment einer der dynamischsten Zweige der Fahrradbranche. Am beliebtesten sind die sogenannten Longjohns, das sind Konstruktionen mit Ladefläche vor dem Lenker und langem Radstand. Das Fahren braucht zwar eine kleine Eingewöhnungsphase, doch in Sachen Sicherheit stehen die Longjohns ihren dreirädrigen Konkurrenten in nichts nach. Werden Kinder transportiert, sollten sie allerdings einen Helm tragen – um sich daran zu gewöhnen und um bei Unfällen besser geschützt zu sein.