• Startseite
  • Wissen
  • Bauernregeln im November 2019: Bauernweisheiten und Wetterprognosen

Bauernregeln im November 2019: Bauernweisheiten und Wetterprognosen

  • Wie wird das Wetter im November 2019, im Winter und über das Jahr verteilt?
  • Bauernregeln geben Wetterprognosen ab und informieren in Reimform, ob es regnet, schneit oder die Sonne scheint.
  • Die beliebtesten Bauernregeln für jeden Monat des Jahres zeigen wir Ihnen hier.
Anzeige
Anzeige

Hannover. Wie wird das Wetter im Laufe des Jahres, wann droht Frost, und in welchen Monaten wird es voraussichtlich warm? Um diese und viele weitere Wetterphänomene vorauszusagen, haben Landwirte bereits vor Jahrhunderten damit begonnen, Regeln aufzustellen. Sie werden als Bauernregeln oder Bauernweisheiten bezeichnet und sind auch heute noch beliebt, wenn es darum geht, frühzeitig das Wetter zu deuten.

Das sind die Bauernregeln für den November 2019

Für jeden Monat des Jahres gibt es eine Vielzahl an Bauernregeln und -weisheiten. Einige beziehen sich ganz allgemein auf den Monat, andere orientieren sich an konkreten Tagen, insbesondere Feiertagen. Hier finden Sie eine Reihe von beliebten Bauernregeln für den November.

Weiterlesen nach der Anzeige
Anzeige
  • Allerheiligen feucht, wird der Schnee nicht leicht. (1. November)
  • An Allerheiligen Sonnenschein, da tritt ein übler Nachsommer ein. (1. November)
  • Bringt der November Morgenrot, der Aussaat dann viel Schaden droht.
  • Novemberwasser auf den Wiesen, dann wird das Gras im Lenze sprießen.
  • Bedeckt an Leonhard schon Eis den Teich, wird der Januar nass und weich. (6. November)
  • Versteckt sich Martin hinter Nebelschwaden, sind die Januarwolken meist mit Regen beladen. (11. November)
  • Es kündet St. Elisabeth, was für ein Winter vor uns steht. (17. November)
  • Gehst zu Kathrein du mit dem Schirm aus dem Haus, sieht`s nach viel Regen im Februar aus. (25. November)
  • Hängt das Laub bis November hinein, wird der Winter lange sein.
  • Viel Regen im November, viel Wind im Dezember.
  • Wenn der November regnet und frostet, dies leicht die Saat des Leben kostet.
  • Um Andreas hell und klar, bringt uns allen ein gutes Jahr. (30. November)
  • November warm und klar, keine Sorgen für das nächste Jahr.

Was sind Bauernregeln?

Bauernregeln sind alte Volkssprüche, oft in Reimform, die über das Wetter und die Folgen für die Landwirtschaft informieren. Sowohl heute als auch in der Vergangenheit war es für Landwirte wichtig, stets über das Wetter informiert zu sein und abschätzen zu können, wann es schneit, regnet oder die Sonne scheint, damit sie eine möglichst erfolgreiche Ernte haben.

Lesen Sie auch: Welches Wetter sagt der Hundertjährige Kalender für Oktober voraus?

Anzeige

Über viele Jahrhunderte hinweg beobachteten sie die Wetterphänomene genau und stellten fest, dass es im Laufe der Monate und Jahre immer wieder zu ähnlichen Zeiten besonders warm, kalt, trocken oder nass war. Sie sammelten diese Erkenntnisse, gaben sie stetig an ihre Nachfahren weiter und bauten so im Laufe der Zeit ein großes Sammelsurium an Sprüchen und Merksätzen auf. Um sich diese leichter merken zu können, gaben sie ihre Wettererfahrungen in Reimform weiter – das sind die sogenannten Bauernregeln.

Bauernregeln sagen das Wetter voraus – aber sind sie wirklich wahr?

Anzeige

Aus heutiger Sicht sind Bauernregeln nicht immer zuverlässig, einige von ihnen sind zudem auch ganz bewusst humorvoll zu verstehen. Trotzdem haben sich für jeden

Monat des Jahres zahlreiche Bauernweisheiten etabliert, die durchaus bewährt sind.

Das waren die Bauernregeln für den Oktober 2019

  • Ist der Oktober warm und fein, kommt ein scharfer Winter drein. Ist er aber nass und kühl, mild der Winter werden will.
  • Hilft der Oktober nicht mit Sonne, hat der Winzer keine Wonne.
  • Oktober-Sonnenschein schüttet Zucker in den Wein.
  • Oktoberwind - glaube es mir - verkündet harten Winter dir.
  • Oktoberhimmel voller Sterne haben warme Ofen gerne.
  • Oktober rau, Januar lau.
  • Nichts kann mehr vor Raupen schützen, als wenn der Oktober erscheint mit Pfützen.
  • Oktober, der fröhliche Wandersmann, pinselt noch schnell Wald, Heide und Hecken an.
  • Huscht im Weinmond die Haselmaus viel unter Bäumen, werden Schnee und Eis mit dem Kommen säumen.
  • Tummeln im Oktober sich zahlreiche Marienkäfer noch im Garten, sind harte Fröste und viel Schnee im Eismond (Januar) zu erwarten.

Das waren die Bauernregeln für den September 2019

  • Im September schwitzen - im Dezember sitzen.
  • Wenn Septemberregen den Weinberg trifft, so ist der Wein schlimmer als Gift.
  • September warm und klar, verheißt ein gutes nächstes Jahr.
  • Am Septemberregen ist dem Bauer viel gelegen.
  • Donnert’s im September noch, wird der Schnee um Weihnacht hoch.
  • Viel Eicheln im September, viel Schnee im Dezember.
  • Im September die Birnen fest am Stiel, bringt der Winter Kälte viel.
  • Wenn im September viele Spinnen kriechen, sie einen harten Winter riechen.
  • Viel Nebel im September über Tal und Höh’, bringt im Winter tiefen Schnee.
Anzeige

Das waren die Bauernregeln für den August 2019

  • Fängt der August mit Hitze an, bleibt auch lang die Schlittenbahn
  • Hundstage heiß - Winter lange weiß.
  • Augustregen wirkt wie Gift, wenn er die reifenden Trauben trifft.
  • Nasser August macht teure Kost.
  • Wie das Wetter am Himmelfahrtstag, so der ganze Herbst sein mag.
  • Um Maria Himmelfahrt, das wisse, gibt es schon die ersten Nüsse.
  • Wenn's im August nicht regnet, ist der Winter mit Schnee gesegnet.
  • Wenn's im August ohne Regen abgeht, das Pferd vor leerer Krippe steht.
  • Immer eitel Sonnenschein kann auch im August nicht sein.
  • Weht im August der Wind aus Nord, ziehen die Schwalben noch lange nicht fort.
  • Dem August sind Donner nicht Schande, sie nützen der Luft und dem Lande.

Das waren die Bauernregeln für den Juli 2019

  • Juli schön und klar, gibt ein gutes Bauernjahr
  • Fällt kein Tau im Julius, Regen man erwarten muss.
  • So golden die Sonne im Juli strahlt, so golden sich er Roggen mahlt.
  • Im Juli muss vor Hitze braten, was im September soll geraten.
  • Wenn's im Juli viel regnet, man viel giftigem Mehltau begegnet.
  • Bringt der Juli heiße Glut, so gerät der September gut.
  • Ein tüchtig Juligewitter ist gut für Winzer und Schnitter.
  • Nur in der Juliglut wird Obst und Wein dir gut.
  • Ein tüchtig Juligewitter ist gut für Winzer und Schnitter.
  • Im Juli will der Bauer schwitzen, als untätig hinterm Ofen sitzen.
  • Was der Juli nicht siedet, kann der August nicht braten.
  • Nur in der Juliglut, gedeihen Wein und Getreide gut.
  • Juli heiß lohnt Müh und Schweiß.
  • Soll gedeihen Obst und Wein, muss der Juli trocken sein.
  • Juli Sonnenstrahl gibt eine gute Rübenzahl.

Das waren die Bauernregeln für den Juni 2019

  • Im Juni kann des Nordwinds Horn, noch nichts verderben am Korn.
  • Juniregen - reicher Segen.
  • Soll gedeihen Korn und Wein, muss im Juni Wärme sein.
  • Gibt's im Juni Donnerwetter, wird auch das Getreide fetter.
  • Juni viel Donner, verkündet trüben Sommer.
  • Fällt Juniregen in den Roggen, so bleibt der Weizen auch nicht trocken.
  • Juni trocken mehr als nass, füllt mit gutem Wein das Fass.
  • Menschensinn und Juniwind ändern sich oft sehr geschwind.
  • Im Juni kühl und trocken, gibt’s was in die Milch zu brocken.
  • Wenn im Juni der Nordwind weht das Korn zur Ernte trefflich steht.
  • Gibt’s im Juni Donnerwetter, wird gewiss das Getreide fetter.
  • Wenn kalt und nass der Juni war, verdirbt er das ganze Jahr.
  • Ist der Juni warm und nass, gibt’s viel Korn und noch mehr Gras.
Anzeige

Das waren die Bauernregeln für den Mai 2019

  • Ist der Mai recht heiß und trocken, kriegt der Bauer kleine Brocken.
  • Regnet's am ersten Maientag, viele Früchte man erwarten mag. (1. Mai)
  • Der Gordian, der Gordian, der richtet oft noch Schaden an. (10. Mai: St. Gordian)
  • Erst Mitte Mai ist der Winter vorbei.
  • Vor Bonifaz kein Sommer, nach der Sophie kein Frost. (14. Mai: St. Bonifaz - Eisheiliger)
  • Die kalt' Sophie, die bringt zum Schluss ganz gern noch einen Regenguss. (15. Mai: "Kalte Sophie" - Eisheilige)
  • Ein nasser Mai schafft Milch herbei.
  • Donner im Mai führt guten Wind herbei.
  • Auf nassen Mai folgt ein trockener Juni.

Das waren die Bauernregeln für den April 2019

  • Den 1. April musst du gut übersteh'n, dann kann dir nichts Böses mehr gescheh'n. (1. April)
  • Wenn es viel regnet um den Amantiustag, ein dürrer Sommer folgen mag. (8. April: St. Amantius/Amandus)
  • Wie's im April und Maien war, so wird das Wetter im ganzen Jahr.
  • Es deutet eine gute Ernte an, wenn sich zu Georg schon die Krähe im Korn verstecken kann. (23. April: St. Georg)
  • April: Mehr Regen als Sonnenschein, dann wird's im Juni trocken sein.
  • Regen in der Walpurgisnacht hat stets ein gutes Jahr gebracht. (30. April)
  • April, April, der macht, was er will!

Das waren die Bauernregeln für den März 2019

  • So wie der erste März, so der Frühling. So wie der 2. März, so der Sommer. So wie der 3. März, so der Herbst.
  • Märzenstaub und Märzenwind, guten Sommers Vorboten sind.
  • Soviel der März an Nebeln macht, sooft im Juni Donner kracht.
  • Fürchte nicht den Schnee im März, darunter schlägt ein warmes Herz.
  • An Vierzigritter kalter Wind, noch vierzig Tage windig sind. (10. März: Tag der heiligen vierzig Märtyrer)
  • Weht am Gregoriustag der Wind, noch vierzig Tage windig sind. (12. März: Tag des heiligen Gregorius)
  • Ist es klar am Josephstag, spart er uns viel Not und Plag. (19. März: Tag des heiligen Joseph)
  • Scheint auf Sankt Gabriel die Sonn', hat der Bauer viel Freud und Wonn'. (24. März: Tag des heiligen Gabriel)An Mariä Verkündung hell und klar ist ein Segen für das ganze Jahr. (25. März: Mariä Verkündung)

Das waren die Bauernregeln für den Februar 2019

  • Wenn der Hornung (Februar) warm uns macht, friert's im Mai noch oft bei Nacht.
  • Scheint zu Lichtmess die Sonne klar, gibt's Spätfrost und ein fruchtbar Jahr. (2. Februar: Mariä Lichtmess)
  • Sankt Blas und Urban ohne Regen folgt ein guter Erntesegen. (3. Februar: Tag des Heiligen Blasius und des Heiligen Urban)
  • Hat's zu Sankt Valentin gefroren, ist das Wetter lang verloren. (14. Februar: Valentinstag)
  • Wenn neues Eis Matthias bringt, so friert's noch vierzig Tage. Wenn noch so schön die Lerche singt, die Nacht bringt neue Plage. (24. Februar: Tag des Apostels Matthias)Nebel im Februar bringt Regen oft im Jahr.Im Februar müssen die Stürme fackeln, dass dem Ochsen die Hörner wackeln.
  • Sankt Roman hell und klar bedeutet ein gutes Jahr. (28. Februar: St. Romanus von Condat)
  • Im Hornung Schnee und Eis, macht den Sommer lang und heiß.
  • Wenn’s im Februar nicht schneit, schneit’s in der Osterzeit.

Das waren die Bauernregeln für den Januar 2019

  • Die Neujahrsnacht hell und klar deutet auf ein reiches Jahr. (1. Januar: Neujahr, Hochfest der Mutter Maria)
  • Wenn’s um Neujahr Regen gibt, oft um Ostern Schnee noch stiebt. (1. Januar: Neujahr, Hochfest der Mutter Maria)
  • Januar ganz ohne Schnee tut Bäumen, Bergen und Tälern weh.
  • Der Januar muss krachen, soll der Frühling lachen.
  • Kam bis Dreikönig der Winter nicht, kommt er auch bis Ostern nicht. (6. Januar: Heilige Drei Könige)
  • Wenn es dem Severin gefällt, bringt er mit die große Kält’. (8. Januar: St. Erhard/Severin)
  • Hat der Januar viel Regen, bringt’s den Früchten keinen Segen.
  • Ist der Paulustag gelinde, gibt’s im Frühjahr raue Winde. (10. Januar: Paulus Einsiedel)
  • Ist der Januar hell und weiß, wird der Sommer gerne heiß.
  • Auf trockenen, kalten Januar folgt viel Schnee im Februar.
  • Sturm und Frost an Fabian ist allen Saaten wohlgetan. (20. Januar: St. Fabian, St. Sebastian)
  • Anfang und Ende vom Januar zeigen das Wetter für ein ganzes Jahr. (31. Januar: Vigilius von Trient)

Das waren die Bauernregeln für den Dezember 2018

  • Fällt zu Eligius ein kalter Wintertag, die Kälte wohl vier Monde dauern mag. (1. Dezember, Tag des heiligen Eligius)
  • Wenn’s regnet am Bibianstag, regnet’s vierzig Tage und eine Woche danach. (2. Dezember, Tag der heiligen Bibiana)
  • Geht Barbara im Grünen, kommt das Christkind im Schnee. (4. Dezember, Tag der heiligen Barbara)
  • Regnet’s an Sankt Nikolaus, wird der Winter streng und graus. (6. Dezember, Nikolaus)
  • Wenn zu Luzia die Gans geht im Dreck, so geht sie am Christtag auf Eis. (13. Dezember, Tag der heiligen Luzia)
  • Ist’s an Weihnachten kalt, ist kurz der Winter, das Frühjahr kommt bald. (25./26. Dezember, Weihnachten)
  • Silvesternacht wenig Wind und Morgensonn, gibt viel Hoffnung auf Wein und Korn. (31. Dezember, Silvester)
  • Wie der Dezember pfeift, so tanzt der Juni.
  • Herrscht im Dezember recht strenge Kält’, sie volle 18 Wochen hält.
  • Kalter Dezember und fruchtbar Jahr sind vereinigt immerdar.

Von RND/do