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Autofahrer in der Pflicht: Radfahrer vor Crash mit der Fahrertür schützen

Wer im Auto mit der rechten Hand zum Türöffner greift, erweitert sein Blickfeld nach hinten und sieht so herannahende Radfahrer eher.

Berlin. Wer die Fahrertür seines am Straßenrand stehenden Autos unbedacht öffnet, bringt andere in höchste Gefahr. Denn kommt in genau diesem Moment ein Radfahrer vorbei, kann eine Kollision mit der Tür zu schweren Verletzungen führen, warnt der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR). Wer das Umfeld vor dem Aussteigen nicht mit einem Spiegel- oder Schulterblick überprüft, verletze die eigene Sorgfaltspflicht.

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Umfeld-Check mit dem holländischen Griff

Um den Umfeld-Check nicht zu vergessen, raten Experten zum sogenannten holländischen Griff. Dabei öffnen Fahrer, Beifahrer und Mitfahrer die Autotüren nicht mit der Hand, die der Tür am nächsten ist, sondern eben mit der anderen Hand. So ist man quasi gezwungen, sich vor dem Öffnen der Tür zu drehen. Dadurch gelangen herannahende Radfahrer zwangsläufig ins eigene Sichtfeld.

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Der Fahrerin oder dem Fahrer kommt eine besondere Verantwortung zu. Bevor die Hand zum Türgriff geht, sollte sie oder er prüfende Blicke in Rück- und Seitenspiegel werfen, rät der Sicherheitsrat in seinem Fachmagazin "DVR report" (Ausgabe 4/19). Wichtig sei zudem, Mitfahrer auf den nötigen Schulterblick hinzuweisen und Kinder beim sicheren Aussteigen zu unterstützen.

RND/dpa

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