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Ausgestorben geglaubte Riesenschildkröte auf den Galápagos-Inseln entdeckt

Rückkehr einer totgeglaubten Schildkröte: Auf den Galápagos-Inseln ist ein Weibchen einer besonderen Art gesichtet worden. Die „Chelonoidis Phantasticus“ galt seit mehr als einem Jahrhundert als ausgestorben.

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Puerto Baquerizo Moreno. Die Galápagos-Insel vor der Pazifikküste Ecuadors sind das Zuhause der Riesenschildkröten. Doch viele Arten der bis zu 400 Kilo schweren Reptilien sind bedroht, einige gelten seit Jahrhunderten als ausgestorben. So auch die Unterart „Chelonoidis Phantasticus“.

Doch für diese Riesenschildkröte gibt es nun neue Hoffnungen. Wie der ecuadorianische Umweltminister Marcela Mata auf Twitter mitteilte, wurde ein weibliches Exemplar der Art während einer Expedition auf der Insel Fernandina gesichtet. Das unbewohnte Gebiet ist der einzig dokumentierte Lebensraum der Schildkrötenart.

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Das spanische Wort Galápagos, nach dem auch das Archipel benannt wurde, wird mit „Wulstsattel“ übersetzt und beschreibt den besonderen Panzer der Tiere. Insgesamt sind auf den Inseln 15 Arten der Riesenschildkröte beheimatet, fünf galten bis zur neusten Entdeckung als ausgestorben. Zuletzt wurden 2015 einige Exemplare der „Chelonoidis elephantopus“ entdeckt. Sie galt seit mehr als 150 Jahren als ausgestorbenen.

Von RND/mkr

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