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Friedliche Kooperation als Beispiel

Astronaut Maurer: Raumstation „besonders in diesen Zeiten“ wichtig

Matthias Maurer (52) hat die Internationale Raumstation ISS als bedeutendes Projekt der Zusammenarbeit zwischen Ländern und Kulturen gewürdigt.

Köln/Saarbrücken. Der deutsche Esa-Astronaut Matthias Maurer (52) hat die Internationale Raumstation ISS als bedeutendes Projekt der Zusammenarbeit zwischen Ländern und Kulturen gewürdigt. „Besonders in diesen Zeiten ist es wichtig, dem Beispiel der ISS zu folgen“, sagte Maurer der Deutschen Presse-Agentur. „Wir sind an Bord eine internationale Gemeinschaft, und gemeinsam zeigen wir seit 21 Jahren, dass wir mit friedlicher Kooperation viel erreichen können.“

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Auf dem Außenposten der Menschheit rund 400 Kilometer über der Erde würden die Raumfahrer „Brücken bauen über Sprachkulturen, über Ländergrenzen hinweg und aktiv miteinander kooperieren, um dem Menschheitstraum ein Stück näher zu kommen“, betonte der Saarländer.

„Nur gemeinsam können wir viele Probleme unseres Planeten lösen“

Täglich suche die Besatzung Antworten auf Fragen, die die Menschheit seit Jahrtausenden beschäftigen. „Was gibt es da draußen im All? Wie ist die Erde entstanden? Wie kam das Leben auf die Erde? Und gibt es vielleicht sogar noch irgendwo da draußen auch intelligentes Leben?“

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Er wolle von seiner Mission in der Schwerelosigkeit aus Menschen animieren, im Großen zu denken und gemeinsam zu handeln. „Denn nur gemeinsam können wir viele Probleme unseres Planeten lösen.“

Maurer war am 11. November mit drei Nasa-Kollegen zur ISS geflogen, wo er bis Ende April bleiben soll. Der Astronaut der Europäischen Raumfahrtagentur Esa ist der zwölfte Deutsche im Weltall.

„Perfekter Start“: Deutscher Astronaut Matthias Maurer im All

Mit Matthias Maurer ist zum ersten Mal seit drei Jahren wieder ein deutscher Astronaut in Richtung ISS gestartet.

Wegen des russischen Kriegs gegen die Ukraine gibt es erhebliche Spannungen zwischen Moskau und den westlichen Raumfahrtnationen. Russlands Raumfahrtbehörde Roskosmos hatte zuletzt die Zukunft der Station nach Auslaufen des Vertrags 2024 offen gelassen. Die Nasa strebt dagegen eine Laufzeit bis 2030 an.

RND/dpa

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