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Archäologen finden 6500 Jahre altes Skelett in Unterfranken

Gleich vier Gräber aus der Stein- und Bronzezeit haben Archäologen in Unterfranken entdeckt. Darunter befindet sich ein 6500 Jahre altes Skelett, das sehr gut erhalten geblieben ist.

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Kitzingen. In Unterfranken haben Archäologen vier Gräber aus der Stein- und Bronzezeit entdeckt, darunter das Grab eines Jungen, der vor etwa 4000 Jahren lebte, außerdem ein sehr gut erhaltenes 6500 Jahre altes Skelett.

Der Mann war bei seinem Tod zwischen 20 und 30 Jahre alt. Er wurde mit angewinkelten Beinen bestattet, ein sogenanntes Hockergrab. Neben ihm fanden die Archäologen ein Steinbeil und Getreidesamen als Grabbeilage. Auch Reste von Keramikgefäßen fanden sich im Umfeld.

Die Gräber und Siedlungsüberreste wurden bei Bauarbeiten für eine neue Kelteranlage der Winzergemeinschaft Franken in Kitzingen entdeckt. Die Bergung bedeutet für die Archäologen Millimeterarbeit und für die Grundstückseigentümer Millionen-Kosten.

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Von RND/dpa