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“Wirtschaftsweiser” Feld wettert gegen Corona-Bonds: “Instrument aus der Mottenkiste”

  • Sollen die Staaten der Euro-Zone wegen der Corona-Krise gemeinsam Geld an den Finanzmärkten leihen - und dafür auch haften?
  • Nein, sagt der Freiburger VWL-Professor und “Wirtschaftsweise” Lars Feld.
  • Eine Schuldenkrise müsse zwar vermieden werden. Dafür gebe es aber andere Instrumente.
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München. Der Vorsitzende des Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, Lars Feld, hat vor gemeinsamen europäischen Anleihen gewarnt. "Gesamtschuldnerische Haftung müssen wir in Europa vermeiden", sagte der Freiburger Professor am Freitag dem Bayerischen Rundfunk. Die von Frankreich, Italien und Spanien geforderten Corona-Bonds "sind für mich ein Instrument aus der Mottenkiste".

Mit Corona-Bonds würden Staaten sich gemeinsam Geld an Finanzmärkten leihen und dann gemeinschaftlich für Zinsen und Rückzahlung haften. Der “Wirtschaftsweise” sagte, eine Staatsschuldenkrise als zweiter Schock nach der Corona-Krise müsse auf jeden Fall vermieden werden. Aber das könne auch mit anderen Instrumenten geschehen, etwa mit dem ESM-Schutzschirm.

Feld blickt optimistisch auf deutsche Wirtschaft

Für die deutsche Wirtschaft zeigte sich Feld optimistisch, wenn man nach Ostern Schritt für Schritt wieder zur Normalität zurückkehren würde. Je länger die Ausnahmesituation dauere, desto schlimmer werde es aber für die Wirtschaft.

RND/dpa

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