Werk Grünheide: Tesla will dreimal mehr Fläche aufforsten als abholzen

  • Das Tesla-Werk in Grünheide bei Berlin soll nach jüngsten Erkenntnissen der Nachhaltigkeit errichtet werden.
  • Dass dafür auch Bäume gefällt werden müssen, hatte Umweltschützer auf den Plan gerufen.
  • Doch die neuen Waldflächen, die entstehen werden, sind wesentlich besser für die Umwelt als die Brandenburger Kiefernmonokultur.
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Grünheide. Tesla hatte zugesagt, die dreifache Fläche wieder aufzuforsten. Der US-Elektroautobauer erhielt nun Angebote für die Aufforstung. Landesweit seien 49 Projektflächen mit insgesamt 143 Hektar übermittelt worden, sagte die Geschäftsführerin der zuständigen Flächenagentur Brandenburg, Anne Schöps, auf Anfrage. Die Erstaufforstung sei genehmigt worden. Nun müsse das Unternehmen beim Landesforstbetrieb die Rodung der Flächen für das Werk beantragen. “Die Genehmigung wird relativ zeitnah erteilt”, sagte Schöps. Für die Aufforstung auf den ausgewiesenen Flächen sorge die Flächenagentur. Sie ist ein Dienstleister im Naturschutz.

Tesla wird an den Ausweichflächen Mischwald entstehen lassen, der ökologisch wesentlich wertvoller eingeschätzt wird als die “Kiefernplantagen” rund um das künftige Werk in Brandenburg.

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