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Werften mit Millionenkredit gerettet: Jubel an der Küste

Die MV-Werften erhalten Hilfsgelder von mehr als 400 Millionen Euro von Bund und Land.

Die MV-Werften können mithilfe des Wirtschaftsstabilisierungsfonds ihre Arbeit fortsetzen. Am Donnerstag hat der Bund dem Kredit in Höhe von 300 Millionen Euro zugestimmt, wie die Ostsee-Zeitung berichtet. „Wir freuen uns sehr über das Ergebnis und bedanken uns ausdrücklich bei den Ministerien des Bundes und des Landes“, erklärt MV-Werften-Chef Carsten Haake.

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Über 400 Millionen Euro: Rettungsprogramm für MV-Werften

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) bestätigt die Rettung: „Das ist eine wichtige Entscheidung, die den Beschäftigten in der Region und dem Land insgesamt Zuversicht gibt“, sagte der CDU-Politiker. Der Bund springt mit einer stillen Beteiligung von 300 Millionen Euro und einem Darlehen den Werften in Wismar, Warnemünde und Stralsund zur Seite. In der letzten Woche hatte bereits der Landtag von Mecklenburg-Vorpommern dem Rettungspaket für die Werften zugestimmt. Er gewährt selbst ebenfalls einen Kredit von weiteren 110 Millionen Euro. Mit den Hilfen sollen die Schiffe „Chrystal Endeavor“ in Stralsund und „Global 1“ in Wismar fertiggebaut werden. Insgesamt belaufen sich die Gelder damit auf mehr als 400 Millionen Euro.

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Das Rettungspaket soll nach Angaben von MV-Wirtschaftsminister Harry Glawe (CDU) mindestens 2000 Arbeitsplätze in Wismar, Warnemünde und Stralsund sichern. 650 Beschäftigte müssen in eine Transfergesellschaft wechseln. Zunächst sollen kleinere Teams auf den Werften arbeiten. Es gibt aber auch schon Pläne für ein zweites Global-Class-Schiff (342 Meter lang). Bekommen die MV-Werften dafür den Zuschlag, sind möglicherweise weitere Hilfsgelder für die Finanzierung der Baukosten nötig.

RND/OZ/scs

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