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Börsen-Panik: Zweitgrößtes Dax-Minus der Geschichte

Frankfurt/Main: Händler im Handelssaal der Börse in Frankfurt verfolgen die Kursentwicklung auf ihren Monitoren. Der Deutsche Aktien Index (DAX) war zum Handelsstart erstmals seit 2018 unter die 10.000-Punkte-Marke gerutscht.

Frankfurt/Main. Die sich weiter verschärfende Coronavirus-Krise hat am Donnerstag an den globalen Finanzmärkten zu massiven Verwerfungen geführt. Wie schon zu Wochenbeginn flohen die Anleger in als sicher empfundene Wertpapiere wie etwa amerikanische und deutsche Staatsanleihen, während Aktien weltweit aus den Portfolios der Investoren flogen. Auch die Ölpreise und der Goldpreis gingen auf Talfahrt, wohingegen der Dollar gegenüber allen wichtigen Währungen an Wert gewann.

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Zweitgrößter prozentualer Tagesverlust

Der deutsche Leitindex Dax, der schon zum Handelsstart um mehr als 500 Punkte auf unter 10 000 Punkte gesackt war, schloss 12,24 Prozent tiefer bei 9161,13 Punkten. Es ist auf Schlusskursbasis der zweitgrößte prozentuale Tagesverlust seiner mehr als 30 Jahre alten Geschichte. Lediglich Mitte Oktober 1989 hatte es ein noch höheres Minus gegeben, als der Dax nach dem "Schwarzen Freitag" an der Wall Street auf Talfahrt gegangen war. Der MDax der mittelgroßen Werte verlor am Donnerstag 10,91 Prozent auf 20 168,02 Punkte.

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Auslöser ist US-Reisebeschränkung für EU-Bürger

Ausgelöst wurde der historische Kurssturz beim Dax durch die Reisebeschränkung der USA für Bürger aus Europa und die drastischen Maßnahmen, die in Italien ergriffen wurden, um die Viruskrise zu meistern. Zudem blieb die von vielen Anlegern erhoffte Beruhigung der Lage von Seiten der Europäischen Zentralbank aus. Europas Währungshüter stemmen sich zwar mit einem umfassenden Maßnahmenpaket gegen wirtschaftliche Folgen der Coronavirus-Krise, konnten die Märkte damit aber nicht überzeugen.

RND/dpa

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