Wäschetrockner im Test: Kombi-Geräte werden immer energieeffizienter

  • Wer keinen Platz für Waschmaschine und Trockner hat, kann auch zu Wäschetrocknern greifen.
  • Die Kombi-Geräte schneiden in der aktuellen Untersuchung der Stiftung Warentest besser ab als in den vergangenen Jahren.
  • Besonders der Energieverbrauch hat sich reduziert.
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Berlin. Wäschetrockner sind optimal für all jene, denen Wäsche aufhängen lästig ist und die keinen Platz für einen Trockner und eine Waschmaschine haben. Die Geräte kombinieren beides, galten lange Zeit aber als teures Nischenprodukt mit einigen Macken. Aber: Wäschetrockner werden immer besser, berichtet die Stiftung Warentest, die acht Kondensationswäschetrockner mit Wärmepumpe getestet hat (“test”-Ausgabe 9/20).

Stromverbrauch bei neuen Geräten deutlich reduziert

Dabei erreichten zwei Geräte die Note "gut", der Rest liegt im befriedigenden Mittelfeld. Was unter anderem positiv auffiel: Im aktuellen Test verbrauchten auch die schlechtesten Geräte weniger Strom und haben weniger laufende Kosten als viele Wäschetrockner früherer Jahre. Noch 2016 drehte sich der Stromzähler beim Wäschetrocknen bis zu viermal schneller als 2020.

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Sieger des aktuellen Tests ist das Modell TEB155 WP von Miele (820 Euro). Es schneidet beim Trocknen und in der Handhabung am besten ab. Am besten beim Stromverbrauch ist der ebenfalls "gute" Beko DE744RX1 (515 Euro). Über zehn Jahre gerechnet ist er das günstigste Gerät im Test: Kaufpreis und Stromkosten summieren sich auf gut 1000 Euro. Bei den Maschinen mit geringerem Preis treibt der Verbrauch die Gesamtkosten in die Höhe.

RND/dpa

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