VW-Spitze tritt Spekulationen entgegen: Abbau von 30.000 Stellen „kein Thema“

  • Spekulationen über den Abbau von Zehntausenden Stellen bei VW hatten Sorgen ausgelöst.
  • Nun stellt der Konzern klar: 30.000 Stellen zu streichen sei „kein Thema“.
  • Veränderungen seien angesichts des US-Rivalen Tesla jedoch nötig.
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Wolfsburg. Die Konzernspitze von Volkswagen ist Spekulationen über die mögliche Streichung Zehntausender Jobs entgegengetreten. „Ein Abbau von 30.000 Stellen ist kein Thema“, hieß es am Mittwochnachmittag aus dem Umfeld von Vorstandschef Herbert Diess nach Berichten, wonach erhebliche Kürzungen etwa am Stammsitz in Wolfsburg bevorstehen könnten. Dazu gebe es keine konkreten Pläne.

Diess soll nach Informationen aus Unternehmenskreisen bei einer Aufsichtsratssitzung im September über die Zahl 30.000 gesprochen haben. Allerdings sei es dabei nicht um ein etwaiges, unmittelbares Szenario drohender Arbeitsplatzverluste gegangen, betonte VW nun.

VW-Betriebsrat wendet sich an Belegschaft

Wohl aber sei es nötig, Themen wie die Kostenlage und Auslastung von Standorten intensiv zu diskutieren: „Es steht außer Frage, dass wir uns angesichts der neuen Marktteilnehmer mit der Wettbewerbsfähigkeit unseres Werks in Wolfsburg befassen müssen.“ Es geht dabei vor allem um den US-Rivalen Tesla und dessen neues deutsches Werk bei Berlin.

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VW-Betriebsratschefin Daniela Cavallo wandte sich im Intranet an die Belegschaft: „Die Schlagzeilen vom heutigen Vormittag haben bei vielen von euch zu Recht Fragen und zum Teil leider auch Sorgen ausgelöst.“ Ein Abbau von 30.000 Arbeitsplätzen wäre „absurd“, schrieb sie. Man habe sich auch eine klare Stellungnahme der Unternehmensseite zu diesem Thema gewünscht.

RND/dpa

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