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Rohstoffpreise explodieren: Volkswagen dreht an der Preisschraube

  • Die Autos der Marke Volkswagen werden ab September teurer.
  • Hintergrund sind steigende Rohstoffpreise, sagt das Unternehmen.
  • Die Kosten sollen laut einem Konzernsprecher teilweise an die Verbraucher weitergegeben werden – in welchem Ausmaß, ist aber noch unklar.
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Hannover. Der Kauf eines Autos der Volkswagen-Marken wird ab September teurer. Hintergrund sind gestiegene Rohstoffpreise, die der Konzern auf die Verbraucher umlegt. Noch im Juni hielt VW diese Maßnahme für eine „letzte Konsequenz“.

VW: Neuwagen werden ab September teurer

Einem Bericht der „Wolfsburger Allgemeinen“ zufolge müssen Kundinnen und Kunden ab September für einen Neuwagen von Volkswagen deutlich tiefer in die Tasche greifen. Eine anhaltend hohe Nachfrage nach Rohstoffen wie Stahl, Aluminium, Nickel und Kupfer habe zu leeren Lagern und einer langfristigen Überstrapazierung der Rohstoffmärkte geführt, heißt es weiter. Gleichzeitig seien die Preise explodiert und seit Herbst 2020 durchschnittlich um 30 Prozent gestiegen – bei Warmstahl seien es sogar 60 Prozent.

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Ein Sprecher teilte der Zeitung mit, Volkswagen steuere mit Sicherungsgeschäften und langfristigen Lieferverträgen bestmöglich gegen diese Entwicklung. Bisher sei dies auch immer geglückt, nun könne man die steigenden Preise aber nicht mehr vollständig kompensieren.

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„Aus diesem Grund werden wir die gestiegenen Kosten teilweise weitergeben müssen“, sagte der Sprecher. Welches Ausmaß die Preissteigerungen haben werden, ist noch nicht klar.

RND/ag

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