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Jede vierte Stelle betroffen: VW-Chef Diess rechtfertigt geplanten Stellenabbau bei MAN

  • Offenbar soll der geplante Stellenabbau beim LKW-Bauer MAN schon bald in die Tat umgesetzt werden.
  • VW-Chef Herbert Diess bestätigte, dass zum Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit der Abbau von rund 9500 Stellen notwendig sei.
  • Demnach ist jeder vierte Job in Deutschland und Österreich betroffen.
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Berlin. VW-Chef Herbert Diess hat den geplanten Stellenabbau beim Lkw-Bauer MAN aus der VW-Nutzfahrzeugholding Traton verteidigt. Der Manager verwies am Mittwoch in Berlin auf der Online-Hauptversammlung des VW-Konzerns darauf, dass die wirtschaftliche Basis von MAN schon vor der Corona-Krise nicht ausreichend gewesen sei, um über den Lkw-Zyklus hinweg strategisch wichtige Investitionen zu finanzieren: „MAN Truck & Bus braucht die Restrukturierung mit Werkschließungen und Personalabbau in der Größenordnung von rund 9500 Stellen, um die Wettbewerbsfähigkeit herzustellen.“

Arbeitnehmer protestieren für ihre Jobs

Arbeitnehmer laufen Sturm gegen den geplanten Stellenabbau, VW steht stark in der Kritik, die Proteste sind groß. Etwa jede vierte der rund 36.000 Stellen soll wegfallen. Erst durch die angedachten Maßnahmen könne MAN bei der Elektrifizierung und den Anstrengungen zum autonomen Fahren zur Konkurrenz aufschließen, sagte Diess. Es gehe nun vor allem um Effizienzsteigerung beim Münchner Traditionshersteller, der im Geschäftsjahr 2019 lediglich eine operative Rendite von drei Prozent erwirtschaftet habe.

RND/dpa

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