Visa sagt Milliardenübernahme von Fintech-Unternehmen ab

  • Der US-Kreditkartenriese Visa wird nicht das Fintech-Start-up Plaid übernehmen.
  • Der Deal kommt wegen eines kartellrechtlichen Widerstands des Justizministeriums nicht zustande.
  • Visa hatte ursprünglich mehr als 5 Milliarden Dollar für die Übernahme zahlen wollen.
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San Francisco. Die rund 5,3 Milliarden Dollar (4,3 Milliarden Euro) schwere Übernahme des Fintech-Start-ups Plaid durch den US-Kreditkartenriesen Visa ist gescheitert. Die Unternehmen gaben am Dienstag nach US-Börsenschluss bekannt, den Anfang vergangenen Jahres vereinbarten Deal aufgrund kartellrechtlichen Widerstands des Justizministeriums im gegenseitigen Einvernehmen abgesagt zu haben.

Die Wettbewerbshüter der US-Regierung hatten im November eine Klage gegen die Transaktion eingereicht, weil Visa angeblich zu große Marktmacht durch den Zukauf erlangen würde. Plaid bietet Software zur Verknüpfung digitaler Zahlungs-Apps wie Paypals Venmo oder Transferwise mit Bankkonten an. Visa hatte sich zunächst kämpferisch gegeben und die Klage als juristisch fehlerhaft bezeichnet.

RND/dpa

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