Verkaufsoffener Sonntag: Hier haben die Läden am 8. März geöffnet

  • Gerade für berufstätige Menschen ist Einkaufen unter der Woche oft nicht möglich.
  • Sie profitieren von verkaufsoffenen Sonntagen, die mehrmals im Jahr stattfinden.
  • In welchen Städten Geschäfte am 8. März 2020 geöffnet haben, erfahren Sie hier.
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Sonntags einkaufen ist in Deutschland normalerweise nicht möglich. Nur an ausgewählten Terminen im Jahr dürfen Geschäfte auch am Ruhetag öffnen.

Doch wie oft im Jahr gibt es verkaufsoffene Sonntage? Und in welchen Städten und Gemeinden haben die Geschäfte am nächsten Sonntag geöffnet? Ein Überblick.

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Verkaufsoffener Sonntag am 08.03.2020 in Deutschland

Am 8. März 2020 gibt es einen verkaufsoffenen Sonntag in mindestens zwölf Bundesländern. In Baden-Württemberg, Bayern, Brandenburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und im Saarland haben Geschäfte in folgenden Städten und Gemeinden geöffnet. Hinweis: Unter Umständen haben nur einzelne Geschäfte geöffnet.

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Verkaufsoffener Sonntag in Baden-Württemberg

  • Bad Mergentheim (Baumarkt Toom), 13 - 18 Uhr
  • Bühl (Baumarkt Toom), 13 - 18 Uhr
  • Bretten (Baumarkt Toom), 13 - 18 Uhr
  • Filderstadt, 12 - 17 Uhr
  • Graben-Neudorf, 13 - 18 Uhr
  • Ingelfingen, 12 - 17 Uhr
  • Neckarsulm, 13 - 18 Uhr
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Verkaufsoffener Sonntag in Bayern

  • Arnstorf, 12 - 17 Uhr
  • Dasing, 12 - 17 Uhr
  • Dinkelsbühl (voraussichtlich)
  • Ebermannstadt, ab 12.30 Uhr
  • Eichendorf
  • Gangkofen
  • Großheubach, 13 - 18 Uhr
  • Iphofen, 12 - 17 Uhr
  • Mainburg, ab 12 Uhr
  • Markt Nordheim, 13 - 18 Uhr
  • Ostheim vor der Rhön, 13 - 17 Uhr
  • Schrobenhausen, 12 - 17 Uhr
  • Solnhofen (Möbel Rachinger), ab 13 Uhr
  • Stockheim, 13 - 17/18 Uhr
  • Velburg, 10 - 17 Uhr

Verkaufsoffener Sonntag in Brandenburg

  • Dallgow-Döberitz, 13 - 18 Uhr
  • Groß Kreutz (Havel)

Verkaufsoffener Sonntag in Hessen

  • Butzbach (Baumarkt Toom), 13 - 18 Uhr
  • Weilmünster, ab 11 Uhr
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Verkaufsoffener Sonntag in Mecklenburg-Vorpommern

  • Schwerin, (Sieben Seen Center), 13 - 18 Uhr

Verkaufsoffener Sonntag in Niedersachsen

  • Burgdorf, 13 - 18 Uhr
  • Dinklage
  • Emstek, 13 - 18 Uhr
  • Hameln (Stadt-Galerie), 13 - 18 Uhr
  • Schneverdingen
  • Sögel (Emsland)
  • Springe, 12 - 17 Uhr
  • Syke, 13 - 18 Uhr
  • Wanna, 12 - 17 Uhr
  • Wittmund, ab 12 Uhr

Verkaufsoffener Sonntag in NRW

  • Datteln, 13 - 18 Uhr
  • Stadtlohn, 13 - 18 Uhr
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Verkaufsoffener Sonntag in Rheinland-Pfalz

  • Grünstadt (Baumarkt Toom), 13 - 18 Uhr
  • Kirchheimbolanden, 13 - 18 Uhr
  • Mayen, 11 - 18 Uhr
  • Mülheim-Kärlich
  • Speicher (Der Ostermarkt fällt aus)
  • Wittlich, 13 - 18 Uhr

Verkaufsoffener Sonntag im Saarland

  • Ensdorf (Möbel Martin), 12 - 18 Uhr

Verkaufsoffener Sonntag in Sachsen

  • Großschirma (Einrichtungshaus Hammer in Siebenlehn), 12 - 18 Uhr
  • Plauen, 12 - 18 Uhr

Verkaufsoffener Sonntag in Sachsen-Anhalt

  • Staßfurt (Baumarkt Toom), 13 - 18 Uhr

Verkaufsoffener Sonntag in Schleswig-Holstein

  • Halstenbek (Einrichtungsmarkt Poco), 12 - 17 Uhr
  • Sankt Peter-Ording, ab 11 Uhr
  • Timmendorfer Strand, 12 - 17 Uhr

Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, abweichende Öffnungszeiten sind möglich.

Was sagt das Bundesgesetz zum verkaufsoffenen Sonntag?

In Deutschland ist der Sonntag Ruhetag und damit grundsätzlich arbeitsfrei. Sofern keine Sonderregelung besteht, dürfen Arbeitnehmer an Sonn- und Feiertagen zwischen 0 und 24 Uhr nicht beschäftigt werden. Allerdings gibt es zahlreiche Ausnahmen zu dieser Regelung.

Ausgenommen vom Arbeitsverbot an Sonn- und Feiertagen sind zum Beispiel Krankenhäuser und Apotheken, Polizei, Not- und Rettungsdienste sowie Feuerwehr, Verkehrsbetriebe, Gaststätten, Kioske und Tankstellen. Eine Ausnahme besteht auch für Kur- und Erholungsorte. Hier dürfen die Geschäfte an bis zu 40 Sonntagen im Jahr geöffnet haben.

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Verkaufsoffener Sonntag - Zahlen, Fakten, Meinungen
2:18 min
„Wir haben geschlossen.“ Sonntags einkaufen ist in Deutschland normalerweise nicht möglich. An nur wenigen Tagen im Jahr öffnen Einkaufsläden auch an Ruhetagen.  © RND/Marie Schiller

Verkaufsoffener Sonntag muss an Anlass geknüpft sein

Sowohl Arbeitnehmerschutzgesetze als auch die Einhaltung religiöser Feiertage sowie Wahrung von Hauptgottesdiensten haben Einfluss auf die Ladenöffnungszeiten. Wann und wie oft ein verkaufsoffener Sonntag in einem Ort oder einem bestimmten Handelszweig stattfindet, bestimmen die Gemeinden oder Städte in der Regel selbst.

Grundsätzlich müssen verkaufsoffene Sonntage an einen Anlass, etwa Stadtfeste, Messen oder Märkte geknüpft sein. Doch auch die Belebung von Stadtzentren oder Innenstädten sowie die Stärkung des stationären Einzelhandelsangebots können als Gründe gelten.

Wie viele verkaufsoffene Sonntage gibt es in einem Jahr?

Laut Bundesgesetz darf jedes Bundesland maximal vier verkaufsoffene Sonntage im Jahr veranstalten. Die Dauer von verkaufsoffenen Sonntagen ist in der Regel auf fünf Stunden begrenzt. Viele Bundesländer halten diese Regelung aber für nicht zeitgemäß. So kann es in Berlin, Brandenburg und Nordrhein-Westfalen theoretisch zwischen sechs und zehn verkaufsoffene Sonntage im Jahr geben. Auch das Zeitfenster für Öffnungszeiten und die Höchstgrenze für Verkaufszeiten am Sonntag können abweichen.

Möglich ist das, da das Bundesgesetz die Landesregierungen befähigt, weitere Verkaufssonntage zu bestimmen. Wie viele verkaufsoffene Sonntage es in einem Bundesland pro Jahr gibt, ist also in den jeweiligen Landesgesetzen über Ladenöffnungs- und Verkaufszeiten geregelt.

Ein Überblick über die Anzahl von verkaufsoffenen Sonntagen und Öffnungszeiten in den Bundesländern:

Bundesland verkaufsoffene Sonntage pro Jahr Zeitraum
Baden-Württemberg 3 bis 18 Uhr (max. 5 Stunden)
Bayern 4 bis 18 Uhr (max. 5 Stunden)
Berlin 8 + 2 13 - 20 Uhr
Brandenburg 5 + 1 13 - 20 Uhr
Bremen 4 11 - 18 Uhr (max. 5 Stunden)
Hamburg 4 bis 18 Uhr (max. 5 Stunden)
Hessen 4 bis 20 Uhr (max. 6 Stunden)
Mecklenburg-Vorpommern 4 k. A. im Landesgesetz
Niedersachsen 4 max. 5 Stunden
Nordrhein-Westfalen 8 13 - 18 Uhr
Rheinland-Pfalz 4 max. 5 Stunden
Saarland 4 13 - 18 Uhr
Sachsen 4 + 1 12 - 18 Uhr
Sachsen-Anhalt 4 11 - 20 Uhr (max. 5 Stunden)
Schleswig-Holstein 4 bis 18 Uhr (max. 5 Stunden)
Thüringen 4 11 - 20 Uhr (max. 6 Stunden)

Anmerkungen:

  • Berlin: zwei weitere aus Anlass besonderer Ereignisse, wie Firmenjubiläen und Straßenfeste
  • Brandenburg: ein weiterer aus Anlass regionaler Ereignisse, insbesondere traditioneller Vereins- oder Straßenfeste oder besonderer Jubiläen
  • Niedersachsen: maximal sechs verkaufsoffene Sonntage pro Gemeinde
  • Sachsen: ein weiterer aus Anlass besonderer regionaler Ereignisse, insbesondere von traditionellen Straßenfesten, Weihnachtsmärkten und örtlich bedeutenden Jubiläen
  • Schleswig-Holstein: Durch die Bäderregelung gibt es weitere themenbezogene Aktionen an Sonntagen.

RND/pf

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