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Kommentar

Das Ende der Verbrenner muss kommen, und zwar so schnell wie möglich

Werden ab 2035 nur noch emissionsfreie Autos ausgeliefert?

Frankfurt am Main. Mit der Elektromobilität ist das so eine Sache, und zwar eine eindeutige. Ihr gehört die Zukunft. Wer eine künstliche Verlängerung der Lebenszeit der fossilen Verbrennertechnik fordert, gefährdet den Standort Deutschland.

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Der batterieelektrische Antrieb ist ausgereift. Mit der Erhöhung der Stückzahlen werden die E-Autos immer billiger. In fünf bis acht Jahren werden die Stromer spürbar preiswerter sein als die Fahrzeuge mit den sogenannten Explosionsmotoren.

Warum dann noch einen Beschluss der EU-Staaten über ein offizielles Verbrenneraus? Das ist notwendig als Signal an die Industrie. Nicht nur die Autobauer, sondern insbesondere die Betreiber von Ladesäulen brauchen schnell ein eindeutiges Signal. Denn die unzulängliche Infrastruktur zum Stromtanken ist derzeit das größte Problem für die E‑Mobilität. Auch Batteriehersteller benötigen eine langfristige Perspektive. Nur so sind die enormen Investitionen für die Akkufabriken zu stemmen.

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E-Fuels sind keine Alternative

Und wie ist das mit Alternativen? Etwa mit synthetischen grünen Kraftstoffen (E‑Fuels)? Diese werden immer erheblich teurer sein als die direkte Nutzung von Strom zum Antreiben von Fahrzeugen. Deshalb muss der grüne Sprit nur dort eingesetzt werden, wo der Stromantrieb nicht funktioniert. Damit ist vor allem die Luftfahrt gemeint. Ein absurder Wettbewerb zwischen Autos und Jets um rare E‑Fuels würde in eine Sackgasse führen.

Auch deshalb müssen jetzt alle Weichen in Richtung batterieelektrische Pkw gestellt werden. Wenn die hiesige Industrie nicht schnell die Kurve kriegt, dann werden andere zum Zuge kommen. Chinesische E‑Autobauer haben schon im vorigen Jahr ihre Marktanteile in Europa massiv gesteigert.

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