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Verbraucherschützer: Ticketrückzahlung der Lufthansa immer noch schleppend

  • Die Deutsche Lufthansa hat staatliche Hilfszahlungen in Milliardenhöhe erhalten, um den Geschäftsbetrieb weiter aufrechtzuerhalten.
  • Dennoch zögert die Airline weiterhin die Rückzahlung von Tickets an Kunden hinaus.
  • Verbraucherschützer fordern nun mehr Druck von der Bundesregierung auf die Lufthansa.
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Berlin. Deutschlands oberster Verbraucherschützer Klaus Müller hat wegen schleppender Rückzahlung von Tickets mehr Druck von der Bundesregierung auf die Lufthansa gefordert.

“Es kann nicht sein, dass die Lufthansa Hilfszahlungen in Milliardenhöhe aus Steuergeldern erhält und trotzdem Kunden zu illegalen Zwangsdarlehen zwingt”, sagte der Chef des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv) den Partnerzeitungen der Neuen Berliner Redaktionsgesellschaft. Die Airline müsse bis Ende August alle ausgefallenen Flugtickets vollständig erstatten.

Viele Kunden warten weiterhin auf ihr Geld

Nach den massenhaften Flugausfällen in der Corona-Krise warten zahlreiche Verbraucher auch Wochen und Monate später noch auf die rechtlich verbindliche Erstattung ihrer Tickets. Dabei müssen die Gesellschaften eigentlich den Ticketpreis grundsätzlich innerhalb von sieben Tagen erstatten.

“Wir stehen zu dem Thema Erstattungen in bestem Kontakt zur deutschen Bundesregierung”, sagte eine Lufthansa-Sprecherin am Wochenende. Insgesamt seien im Jahr 2020 für die gesamte Lufthansa-Gruppe bisher mehr als 2 Milliarden Euro ausbezahlt worden. Flüge aus den Monaten März und April seien bereits weitestgehend abgearbeitet. Weniger als eine Milliarde Euro an Erstattungen stünden noch aus.

RND/dpa

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