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Verband: Handel in den Innenstädten würde neue Schließung nicht überleben

  • Für die Geschäfte in den Innentstädte ist die Weihnachtszeit die mit Abstand stärkste Phase des Jahres.
  • Sollten daher erneut die Geschäfte schließen müssen, wäre das „nicht mehr zu kompensieren“, mahnt der Branchenverband HDE.
  • Der Verband eine Nachbesserung bei den Hilfen.
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Berlin. Viele Geschäfte in den Innenstädten würden eine erneute Schließung wegen der Corona-Pandemie nach Einschätzung des Branchenverbands HDE nicht überleben. Die Weihnachtszeit sei die mit Abstand umsatzstärkste Phase des Jahres, sagte Hauptgeschäftsführer Stefan Genth der Deutschen Presse-Agentur. „Sollten jetzt erneut Läden geschlossen werden, ist das für die Innenstadthändler nicht mehr zu kompensieren.“ In der Folge drohten ganze Innenstädte „zu kippen“.

Ohne massive Hilfen könnten 50.000 Geschäfte verloren gehen

Mit Blick auf die anstehenden Beratungen von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) mit den Ministerpräsidenten forderte Genth die Bundesregierung auf, bei ihren Hilfen nachzubessern. Schon heute seien die finanziellen Rücklagen der Läden meist aufgebraucht. Ohne massive Hilfen könnten bis zum Ende der Krise nach Einschätzung des HDE 50.000 Geschäfte verloren gehen.

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Dabei habe der Einzelhandel in den vergangenen Monaten bewiesen, dass er kein Corona-Hotspot sei. Schon die November-Einschränkungen aber führten dazu, dass deutlich weniger Kunden in den Innenstädten unterwegs seien. Die für diesen Monat in Aussicht gestellten Nothilfen müssten daher auch für den Einzelhandel gelten.

RND/dpa

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