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Zum 1. Februar 2023

25 Prozent mehr: Vattenfall erhöht die Strompreise in Berlin und Hamburg

Das Vattenfall-Logo ist im Stadtteil Lichterfelde in Berlin vor einem Abgasturm des Heizkraftwerkes der Vattenfall Europe AG zu sehen.

Das Vattenfall-Logo ist im Stadtteil Lichterfelde in Berlin vor einem Abgasturm des Heizkraftwerkes der Vattenfall Europe AG zu sehen.

Berlin. Der Stromanbieter Vattenfall erhöht in Berlin und Hamburg zum Februar erneut die Preise. Kundinnen und Kunden müssen demnach ab Februar rund 25 Prozent mehr Zahlen. Das Unternehmen begründet die Entscheidung mit steigenden Beschaffungskosten und Netzentgelten.

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Ein durchschnittlicher Berliner Haushalt mit einem Jahresverbrauch von rund 2200 Kilowattstunden zahlt ab dann etwa 17 Euro mehr im Monat, wie Vattenfall am Mittwoch mitteilte. Das entspreche einer Steigerung von 25 Prozent. Zuletzt hatte Vattenfall in der Hauptstadt die Preise zum Oktober erhöht. Das Unternehmen verweist auf hohe Kosten, etwa die zum Januar steigenden Entgelte für die Nutzung des landeseigenen Berliner Stromnetzes. Konkret steigt der Verbrauchspreis in der Grundversorgung von 33,12 Cent pro Kilowattstunde auf 41,41 Cent. Den Grundpreis erhöht das Unternehmen von 7,49 Euro auf 9,50 Euro.

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In Hamburg kommen auf Verbraucherinnen und Verbraucher bei einem durchschnittlichen Jahresstromverbrauch von 2500 Kilowattstunden und konventionellem Stromzähler im Grundversorgungstarif Mehrkosten in Höhe von rund 20 Euro im Monat zu, wie der schwedische Energiekonzern mitteilte. Das entspreche einer Steigerung von 25 Prozent. Der Verbrauchspreis in der Grundversorgung steige um 8,67 Cent auf 41,96 Cent pro Kilowattstunde. Bereits zum 1. Oktober hatte Vattenfall in Hamburg die Preise im Schnitt um 9,19 Euro pro Monat oder 12,9 Prozent angehoben.

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Angesichts der rasant steigenden Energiepreise infolge des russischen Angriffs auf die Ukraine will die Bundesregierung die Bürgerinnen und Bürger ab Januar auch beim Strompreis entlasten. Dieser wird bei 40 Cent pro Kilowattstunde gedeckelt. Dies gilt für den Basisbedarf von 80 Prozent des Vorjahresverbrauchs. Für den übrigen Verbrauch fallen die Marktpreise an.

RND/dpa

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